Mittlere Führungsebene

Mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit von Schulen hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Führungsstrukturen in Schulen und damit verknüpft auf die Rolle der Schulleiterinnen und Schulleiter. Sie stehen als Verantwortliche für die Weiterentwicklung der einzelnen Schule vor vielen Herausforderungen und werden in Zukunft verstärkt „Managementaufgaben“ übernehmen. Mit dem Ziel der Weiterentwicklung und Erprobung zeitgemäßer Führungsmodelle führte die Stiftung Bildungspakt Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus mit Beginn des Schuljahrs 2006/07 das Modellprojekt „MODUS F - MODUS Führung" durch. Das Projekt ist eine logische Fortsetzung des Modellversuchs "MODUS 21 - Schule in Verantwortung", der wichtige Meilensteine zur stärkeren Selbstständigkeit und Ergebnisverantwortung an bayerischen Schulen gesetzt hat.

Seit 2014 ist dieser Modellversuch nun als feste Größe an der Realschule Arnstorf eingeführt und hat sich schon jetzt bewährt.

Von der Medienreferenzschule zur digitalen Schule

Im Rahmen des Projektes „Referenzschule für Medienbildung“ wurde bis 2016 sukzessive ein Netzwerk von insgesamt ca. 150 Referenzschulen aller Schularten aufgebaut.

Der Status „Referenzschule für Medienbildung“ wurde Schulen verliehen, die einen nachhaltigen Qualitätsentwicklungsprozess im Medienbereich in Gang setzten und diesen Prozess in einem Medienentwicklungsplan transparent dokumentierten. Im Fokus stand dabei die Stärkung der Medienkompetenz der Schüler und die weitere Verbesserung der Unterrichtsqualität.

Als "Referenzschule für Medienbildung" beteiligt sich die Realschule Arnstorf seit dem Schuljahr 2017/2018 als Netzwerkschule an dem Schulversuch “Digitale Schule 2020”. Dies ist ein Schulversuch in ganz Bayern, der von der Stiftung Bildungspakt Bayern eingeführt wurde und in den kommenden Schuljahren bis 2020 durchgeführt wird.

Die Schulen haben dabei folgende Entwicklungsaufgaben:

  • technisch: Ausarbeitung und Implementierung einer zu den pädagogischen Ansprüchen passenden IT-Architektur
  • didaktisch: Ausloten des Mehrwerts digital-gestützten Lernens für personalisiertes und kollaboratives Lernen; Anpassung der Prüfungskultur
  • pädagogisch: Aufbau von Medienkompetenz zur verantwortungsbewussten, auch kreativen Mediennutzung und zur Vorbereitung auf die Arbeitswelt
  • organisatorisch: Anpassung der Lernumgebungen und der Unterrichtsorganisation, Weiterentwicklung eines digitalen Informations- und Kommunikationsmanagements
  • personell: Weiterqualifizierung der Lehrkräfte
  • rechtlich: Klärung von Fragen zur Finanzierung, zum Datenschutz etc.

Es finden regelmäßige Arbeitstagungen und Fachtagungen (z.B. Sprachen, Gesellschaftswissenschaften oder Mathematik) statt. Die Ergebnisse der Tagungen werden durch die Kolleginnen und Kollegen in der eigenen Schule multipliziert.

 

Materialien:

Innere Schulentwicklung an unserer Schule

Heranwachsende auf die immensen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten, ist wohl die entscheidende Aufgabe zeitgemäßer Bildung. Dazu muss jede einzelne Schule – auch die Realschule Arnstorf – ihren Beitrag leisten. In einer Welt, die sich rasant weiterentwickelt, müssen die jungen Menschen in die Lage versetzt werden Orientierung zu finden. Sie sollen ihre eigenen Stärken erkennen, eigene Wege finden, Fehlentwicklungen analysieren. Dabei muss unsere Schule weiterhin differenzierte Angebote vorhalten und ausbauen, klare Perspektiven eröffnen. Den individuellen Stärken und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler müssen individuelle Wege und Angebote gegenübergestellt werden.

Die Orientierung an der gesellschaftlichen Realität spielt dabei eine entscheidende Rolle. In den vergangenen Jahren wurde an unserer Schule mit der Orientierung auf die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft, durch die umfassende an den Bedürfnissen der Jugendlichen ausgerichtete Ganztagsbetreuung und durch vielfältige Kooperationen mit der Mittelschule, mit der FOS, mit Beruflichen Schulen und mit der Wirtschaft genau diese Zukunftsorientierung vertieft. Die positiven Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler unserer Realschule und der reibungslose Übergang von der Realschule ins Berufsleben oder in weitere schulische Ausbildungen betätigen unseren Kurs der Zukunftsgestaltung und der klaren Perspektiven.

Unser Schulentwicklungsprogramm bündelt die kurz- und mittelfristigen Entwicklungsziele und Maßnahmen der Staatlichen Realschule Arnstorf und gibt ihnen einen verbindlichen Rahmen. Es knüpft an den bestehenden Ansätzen und historische Entwicklungen an unserer Schule seit 2005 an - nutzt bewährte und evaluierte Instrumente. Dadurch wird ein auf die Ressourcen der Schule abgestimmtes Vorgehen gesichert. Die Qualitätsverantwortung unserer Schule wird gestärkt.

Die Beteiligung der Schulgemeinschaft in diesem Prozess ist eine große Chance, unsere Schule im Konsens zu gestalten. Die innere Schulentwicklung leistet einen wichtigen Beitrag zu einer gelingenden Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler.

Das Schulentwicklungsprogramm unterliegt einer stetigen und regelmäßigen Anpassung und Prüfung.

-> Schulentwicklungsprogramm RSA

Zahlen und Fakten zur Realschule Arnstorf

>> aktuelle Schülerzahlen der RSA im BRN