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Wahlen an der RSA

Bundestag, Juniorwahl, Schülersprecher, Verbindungslehrer, schließlich Klassensprecher ...

Onkel Ben sagt zu Peter Parker: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“. Diese Regel ergibt im Umkehrschluss auch, dass aus großer Verantwortung große Kraft gezogen werden kann. Wir Bürger besitzen in der Demokratie, der „Herrschaft des Volkes“, die große Verantwortung, unsere Stimme abzugeben und verantwortungsbewusst einzusetzen. Das Ergebnis der Bundestagswahl kennen wir alle. Dies war eine Wahl der viele eine besondere zukunftsweisende Relevanz zugesprochen haben. Viele Erwachsene wollten sich bei ihrer Entscheidung nicht nur von ihren eigenen Interessen leiten lassen, sondern auch von den Interessen der Kinder und Jugendlichen, die ihre Stimme nur erheben, aber nicht abgeben können. Hätten diese auch mit abgestimmt, das Ergebnis wäre doch etwas anders ausgefallen. Dies zeigen Umfragen, aber auch ganz konkret das Ergebnis der Juniorwahl, bei der fast 1,2 Millionen Schüler*innen in ganz Deutschland ihre Stimmen so realitätsnah wie möglich abgegeben haben: Unter Beachtung aller Kriterien, mit Wahlkabinen und Wahlbenachrichtigung, haben sie gezeigt, wo sie die Zukunft sehen würden. Das Ergebnis ist unter www.juniorwahl.de einsehbar! In vielen anderen Fällen liegt der Nabel der Welt in Bayern, nur nicht beim Termin der Bundestagswahl. In maximal zwei Unterrichtsstunden mussten die 10. Klassen nicht nur ihren neuen Sozialkundelehrer, sondern auch noch das nicht unkomplizierte personalisierte Verhältniswahlrecht kennenlernen. Viele Bürger*innen können eher die Abseitsregel im Fußball als ein Überhang- und Ausgleichsmandat erklären. Folglich wurden die Schüler auch ein wenig ins kalte Wasser geworfen. Allerdings müssen sie nicht lange frieren, sie können in der Folge ihre praktischen Erfahrungen einbringen und vom Gefühl der Verantwortlichkeit zehren, mit dem viele aus dem Wahllokal ins Klassenzimmer zurückgekehrt sind. Gut, die Bedeutsamkeit ist mehr symbolisch, da fraglich ist, wie viele Politiker*innen sich das Ergebnis wirklich zu Herzen nehmen. Doch zurück zur Verantwortung. Nur das, wofür ich mich verantwortlich zeige, ist mir auch wichtig und wertvoll. Und nur eine Schule, die den Schülern auch wichtig und wertvoll ist, ist nicht nur ein Lern-, sondern auch ein Lebensraum. Zwei Gruppen von Menschen setzen sich besonders für die unmittelbaren Interessen der Schüler ein: Die Schülersprecher*innen und die Verbindungslehrer*innen, die gemeinsam für die Gestaltung der SMV, der Schülermitverantwortung, zuständig sind. Beide Gruppen wurden von den Schüler*innen neu gewählt. Schülersprecher*in für das Schuljahr 2021/22 sind: Nico Mießlinger, 10c, Selina Haidl, 10d, und Selina Kiermaier, 10a: Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg und Freude bei dieser spannenden Aufgabe! Verbindungslehrer*in für das Schuljahr 2021/22 sind: Lucia Füchsl-Gerbl, Annegret Huber, Florian Mittermeier. Natürlich wurden bereits in allen Klassen die Klassensprecher*innen gewählt, die nun im Namen der jeweiligen Klasse Verantwortung übernehmen. Als letzte kamen mittlerweile auch die Klassensprecher der 107 neuen Fünftklässler*innen dazu. Diese werden traditionell erst später gewählt, um den Kindern ein Kennenlernen zu ermöglichen. Nun steht noch die letzte Gruppe in der Schulfamilie an: Der Elternbeirat wird, wie könnte es anders sein, damit es zu diesem Artikel passt, demnächst gewählt. Sicher wird auch dieses Gremium sich seiner Verantwortung bewusst sein. Pippilotta Langstrumpf sagte: „Wer stark ist, muss auch gut sein.“ Nur wer gut ist, ist am Ende auch wirklich stark.

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