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Solidarität auch in Corona-Zeiten

„Sollen wir diesmal oder sollen wir nicht?“, diese Frage stellte sich die Fachschaft Religion an der Staatlichen Realschule Arnstorf und meinte damit die Teilnahme der Schule an der Johanniter-Weihnachtstrucker Aktion, an der man bereits vor zwei Jahren teilgenommen hatte. Es wurde allerdings nicht lange gezögert und die Planung für die Durchführung an der Schule begann. Die Schulfamilie wollte auch in einer Zeit, die weltweit von der Corona-Pandemie geprägt ist, ein Zeichen der Solidarität mit Mitmenschen, denen es nicht so gut geht, setzen. Genau diese werden seit 1993 von den Johannitern unterstützt, wenn immer rund um die Weihnachtszeit Tausende Pakete Richtung Südosteuropa ihre Reise antreten, um dort wirtschaftlich schwachen Familien eine Freude zu bereiten. Seit der Corona-Pandemie bleiben aber auch Pakete in Deutschland, um hier an Hilfsbedürftige verteilt zu werden. In den vergangenen Schulwochen packten alle mit an und schnürten entweder im Unterricht oder zu Hause voll Begeisterung fleißig Päckchen. Diese wurden mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Mehl, Zucker, Nudeln oder Zahnpasta gefüllt. Für leuchtende Kinderaugen wird aber auch das kleine Geschenk sorgen, das individuell von den Schülern für die Kinder ausgesucht wurde. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Am Ende waren es 164 weihnachtlich verpackte Pakete, die am 14.Dezember von Schülerinnen und Schülern stolz in den LKW der Spedition getragen wurden, um sich auf den langen Weg zu machen. Deren Fahrer war sichtlich beeindruckt von der Menge der Geschenke und bedankte sich herzlich im Namen der Johanniter. „Einfach eine super Aktion“, so das Fazit von Schulleiter Andreas Scheungrab, der sich beim Verladen der Pakete selbst ein Bild von der tollen Leistung seiner Schülerinnen und Schüler machte.

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