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Kino im Kopf oder: Der Vorlesewettbewerb an der RSA

Eine nervige, herumnörgelnde Lehrerin einfach mal winzig klein zaubern, das ist wohl der Traum so mancher Schüler*innen. Doch was tun, wenn sie dann (immer noch schreiend) in der eigenen Jackentasche gefangen ist? Diese Frage stellt sich die Hauptfigur aus „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ von Sabine Ludwig. Mit dem Vorlesen dieser witzigen Szene hat es Andreas Wagner, Klasse 6d, nicht nur geschafft, die Schüler*innen der Klassen 6a-d zu amüsieren, sondern er brachte auch die ein oder andere Lehrerin zum Schmunzeln. Außerdem war damit genau das erreicht, wofür das Lesen steht: Kopfkino pur - fantastische Bilder, die nur im eigenen Kopf zu finden sind und uns in andere Welten abtauchen lassen. Die eigene Fantasie wird durch kaum ein anderes Medium so sehr angeregt wie durch das Buch. Lesen und Vorlesen zu können ist nach wie vor eine Schlüsselkompetenz, auch oder gerade in unserer digitalisierten Welt. Das Lesen und Vorlesen zu fördern, ist unter anderem eine Zielsetzung des Vorlesewettbewerbes, der jedes Jahr vom Deutschen Buchhandel unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stattfindet. Zunächst wurden in den Klassenentscheiden (Klasse 6a-d) jeweils die zwei besten Leser*innen jeder Klasse an der RSA ermittelt. Diese acht Schülerinnen und Schüler durften dann am Freitag, dem 03.12.2021, ihr Können unter Beweis stellen und sowohl eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch als auch einen Fremdtext vorlesen. Bewertet wurden die Kinder von den Deutschlehrkräften der 6. Jahrgangsstufe. Die Klassenkameraden ließen es sich nicht nehmen, ihre Favoriten, zum Teil sogar mit selbst gebastelten Schildern, anzufeuern. Nebenbei konnten sie ganz entspannt in die Handlung der unterschiedlichsten Bücher eintauchen. Die Lehrkräfte hatten es am Ende nicht leicht, den Sieger zu küren. Letztendlich durfte sich jedoch Andreas Wagner, Klasse 6d, über den ersten Platz freuen. Anna Strambach, Klasse 6b, wurde zur zweiten Siegerin erklärt. Alle Lehrkräfte gratulierten dazu herzlich. Andreas Wagner erhielt für seine besonders überzeugende Leistung einen Büchergutschein und darf die RSA nun beim nächsten Entscheid vertreten.

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