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Der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen

Das Projekt „Landfrauen machen Schule“ des bayerischen Bauernverbandes – bisher nur für Grundschulen - wurde heuer ausgeweitet auf die Jgst. 7-9 an weiterführenden Schulen. Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung und den Wert von Lebensmitteln näher zu bringen. Dazu stand das Thema „Lebensmittel sind kostbar-wie bewahre ich sie vor der Mülltonne?“ auf dem Stundenplan. Die Realschule Arnstorf war im Landkreis Rottal-Inn die erste Schule, die daran teilnahm. Interessiert und engagiert brachten sich die Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtfachgruppe IIIB – Ernährung und Gesundheit - unter der Leitung der beiden Lehrerinnen Frau Kapfhammer und Frau Fuchs ein und bewiesen dabei schon großes Vorwissen. Im ersten Teil besuchte die Ernährungsfachfrau Claudia Stadler die Schülerinnen und Schüler in der IZBB. Dort erfuhren die Kinder den Umfang der Lebensmittelverschwendung und lernten verschiedene Möglichkeiten kennen, Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren: angefangen beim planvollen, überlegten Einkauf über die richtige Lagerung bis hin zur kreativen Verwertung von Lebensmitteln und Lebensmittelresten. Zum Abschluss der Schulstunde bekamen die Kinder selbst gemachte, süße und pikante Brotchips zum Probieren. Im zweiten Teil von „Landfrauen machen Schule“ ging es mit dem Bus zum Bauernhof. Dort konnten die Jugendlichenmit allen Sinnen entdecken, wie Tiere im Stall leben, was sie fressen und worauf man beim Fleischeinkauf achten muss. Auch das Thema Getreide – vom Anbau bis zur Ernte und Einlagerung – wurde vor Ort veranschaulicht. Den Schülerinnen und Schülern wurde bewusst, dass Lebensmittel wertvoll sind. Bei der Produktion jedes einzelnen Lebensmittels werden viele Ressourcen benötigt: Wasser, fruchtbares Ackerland, Dünger, Energie uvm. Indem jeder einzelne etwas gegen die Verschwendung dieser Lebensmittel unternimmt leistet jeder auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

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