Yanomami-Vortrag

Christina Haverkamp berichtet von den Yanomami-Indianern

Nach einem verschneiten Dezemberwochenende startete die neue Schulwoche mit einem klimatischen Kontrastprogramm: Die Realschule Arnstorf hatte am Montag, den 11.12.17, in den ersten beiden Stunden die norddeutsche Abenteurerin Christina Haverkamp eingeladen. Seit rund 25 Jahren setzt sie sich für die Yanomami-Indianer in den Urwäldern Amazoniens ein, wo sie pro Jahr ca. drei bis fünf Monate verbringt.

Sie erzählte den gebannt lauschenden 5.- und 6.-Klässlern der RSA und der Mittelschule von ihrer abenteuerlichen Fahrt mit einem selbstgebauten Bambusfloß über den Atlantik. Mit dieser Aktion wollte sie auf die Unterdrückung aller Indianer, insbesondere aber der etwa 20.000 Yanomami, aufmerksam machen.
Frau Haverkamp berichtete von den Überfällen von Goldsuchern auf Yanomami-Dörfer und schilderte, wie die Goldsucher zur Gewinnung von Gold den Lebensraum der Yanomami mit Quecksilber vergiften.

Mit aussagekräftigen Bildern aus dem Alltagsleben der Yanomami, von Bräuchen und Ritualen bis hin zu allerhand gefährlichen Urwaldtieren hinterließ sie bei den Schülern durch ihren kurzweiligen Vortragsstil und ihre kleinen Anekdoten einen bleibenden Eindruck.

Zurück

>> Alle Nachrichten der letzten 3 Jahre im Nachrichtenarchiv
>> Abbonieren Sie unseren Nachrichten-Feed