Musikalisches Frühjahrspotpourri

Nachdem die Schulband unter Leitung von Bernhard Grundwürmer mit „Paradies“ das Konzert eröffnet hatte, hieß Schulleiter Andreas Scheungrab alle Schüler, Eltern, Freunde, Bekannte und Musikbegeisterte in der vollbesetzten Turnhalle der Realschule willkommen. Er betonte, dass nur durch gute Zusammenarbeit der gesamten Schulfamilie so ein Projekt entstehen kann: „Wenn Stolz hörbar wäre, dann würde jetzt allen das Trommelfell platzen, so stolz bin ich auf die über 300 Mitwirkenden, die dafür sorgen, dass es ein unvergesslicher Abend werden wird.“  

Den Zusammenhalt und das Zusammenwirken besang dann auch die Klasse 5b mit „Auf uns“ und „Zusammen“. Die Klasse 5c interpretierte zuerst „In my mind“ und versuchte sich dann an „Je ne parle pas francais“. Die sehr liebevolle optische Darstellung des zum Teil französischen Songs verdeutlichte den Inhalt eindrucksvoll.

Dass sich auch die jungen Schüler und Schülerinnen gern mit klassischen Werken auseinandersetzen, stellten Anna Stinglwagner und Leonie Sommer (beide Klasse 5a) mit ihrem freien Gedichtvortrag „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang Goethe unter Beweis. Ohne Requisiten, nur durch Stimme, Betonung, Mimik und Gestik ließen sie die Zuschauer den Wagemut, die Freude und die Verzweiflung des Zauberlehrlings miterleben und ernteten tosenden Beifall.

Die Tanzgruppe der Jahrgangsstufe 5/6, unter der Leitung von Stefanie Haider, zeigte bei dem Tanz „Wildes Klassenzimmer“ wie mancher Schüler den Unterricht empfindet. Im Anschluss entführte Sandra Reseneder die Zuschauer in die Welt der „klassischen Musikinstrumente“, als sie mit ihrem Cello ein Thema aus „Schindlers Liste“ spielte. Das Streichinstrument aus dem 16. Jahrhundert wird von Schülern der Realschule eher selten erlernt und so hielten die Zuschauer kurz die Luft an, um dann der sehr emotional dargebrachten Darstellung zu lauschen. Nach dem anhaltenden Beifall für die Neuntklässlerin wurde die Stimmung in der Turnhalle mit „Shotgun“ (Klasse 6c mit Band) und „Our House“ (Klasse 6d mit Band) wieder angeheizt.

Sophia Büchner und Anja Gembries waren die Moderatorinnen dieses Abends und führten die Zuschauer sehr charmant durchs Programm. Allerdings waren sie sich bei der Ansage des nächsten Beitrags nicht einig, ob das auf der Bühne vorhandene Leintuch nun für Waschmittelwerbung oder Gespenster gebraucht wird. Die Aufführung der Theatergruppe der Realschule, unter der Leitung von Anja Kapplmayer und Kathrin Edlheim, machte dann deutlich, dass Geister, Zombies und Vampire im Mittelpunkt stehen.  Eigentlich sollten die Anwesenden eine Prüfung über ebendiese sonderbaren Wesen schreiben, was dann aber auf den 11. Juli 2019 (Aufführung der Theatergruppe an der RSA) verlegt wurde.

Natürlich darf an einem solchen Abend eine Imitation eines Songs nicht fehlen, der einen Oscar und einen Grammy erhalten hat: „Shallow“ wurde von der Klasse 7a mindestens genauso gut interpretiert wie von Lady Gaga und Bradley Cooper.

Nach „Das kann uns keiner nehmen“ (Schulband) wurden die Zuschauer in die Pause entlassen, in der sie vom Elternbeirat mit Snacks und Getränken versorgt wurden. Außerdem improvisierte während dieser Zeit Julian Deller am Keyboard im Foyer. Die leckeren Snacks und die musikalische Unterhaltung ließen die Pause sehr schnell vergehen, und der ein oder andere Zuschauer musste sich beeilen, um nicht die ersten Minuten von „Mad World“ der Mixed Music Combo zu versäumen. Diese völlig frei gemischte Musikgruppe der Realschule, die von Gabi Kusebauch und Thomas Tille betreut wird, gab außerdem „Groovy Kind of Love“ zum Besten. Im Anschluss spielte Alina Miedl „Tears in Heaven“ auf dem Saxophon.

Alle, die sich jetzt laut Programm auf die Klasse 5d mit „Clony Bony“ und „Star Wars: Die Macht ist mit dir“ einstellten, wunderten sich, als die Klänge von „Dos Bros“ aus den Boxen schalten. Nach einigen Takten waren einzelne Schüler an einer Wandseite zu sehen, die dazu tanzten…nach weiteren Takten kamen weitere Schüler dazu… Am Ende waren es insgesamt sieben Klassen, die überall in der Turnhalle verteilt einen Flashmob (einstudiert von Gabi Kusebauch) zum Besten gaben. Die Zuschauer waren beeindruckt und wussten nicht, in welche Richtung sie zuerst filmen und fotografieren sollten.

An diesem Abend war wirklich für jeden Musikgeschmack etwas dabei: Ein Medley aus „Sugar Sugar Baby“, „Poco Poco“, „Que sera“ und „Ein Student aus Uppsala“ sang die Klasse 7d. Ebenfalls ein Medley, allerdings ein „Tanz-Medley“, zeigte die Tanzgruppe Black Illusions der 7. Und 9. Klasse. Die Choreografie wurde von den Mädchen vollkommen selbstständig erstellt.

Nur mit einer Ukulele und ihren Stimmen „bewaffnet“ standen anschließend Caro Golginger und Rebekka Stadler auf der Bühne. Glasklar, jeden Ton treffend und völlig harmonisch interpretierten sie „Riptide“.

Bei „I couldn´t care less“ und „Nur ein Wort“ gab die Schulband noch einmal alles. Die beiden Moderatorinnen, Helena Schweikl, Caro Golginger und Rebekka Stadler unterstützten die letzten drei Acts durch ihr tänzerisches Können. Erwähnenswert ist hier das Engagement der Schülerinnen, die die Choreografien völlig selbstständig in ihrer Freizeit einstudiert haben.

Waltraud Erndl, ständige Stellvertreterin, zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Mitwirkenden und konnte sich nur bedanken für einen wunderbaren Abend. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Elternbeirat und Mensateam hatten wieder einmal gezeigt, was sie können. Ein besonderer Dank ging auch den Förderverein, den Markt Arnstorf und natürlich den Hausmeister Matthäus Brunner für die großartige Unterstützung.

Die geforderte Zugabe „Shut up and Dance“ war leider viel zu schnell vorbei.

Fazit:  Am Ende war der Stolz auf das Geleistete doch hörbar – tosender Beifall und gemeinsames Singen beschlossen die Veranstaltung.

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