Fahrt mit dem Römerschiff

Vergangene Woche machten sich unsere sechsten Klassen an zwei verschiedenen Terminen nach Regensburg auf. Dort durften sie, angeleitet von den Studenten der Universität Regensburg und Herrn Professor Heinrich Konen, das Rudern auf einem nachgebauten römischen Flusskriegsschiff ausprobieren. Schnell merkten sie, dass hier Teamwork an erster Stelle steht. Es geht beim Rudern nicht darum, möglichst der Erste zu sein, der das Ruder ins Wasser schlägt oder derjenige zu sein, der es mit der meisten Kraft durchs Wasser gleiten lässt, sondern ganz im Gegenteil darum, gleichzeitig mit ähnlichem Kraftaufwand zu rudern. Das fiel unseren Schülern anfangs gar nicht so leicht. Aber als sie den Dreh heraus hatten, merkten sie, dass sie immer schneller wurden. Nach circa einem Kilometer durften sie endlich kurz pausieren. Herr Konen erklärte den Schülern dann, dass solche Schifffahrten eine Art Patrouille waren, um Angriffe der Germanen zu verhindern. Im heutigen Regensburg befand sich einst ein römisches Militärlager. Von dort aus bewachten die Römer die Grenze zwischen ihrem Reich und den Germanen.

Während eine Klasse ruderte, erzählte ein Student, der wie ein römischer Legionär gekleidet war, den anderen Kindern vom Leben eines Soldaten in der Antike. Außerdem hatte er nachgebaute Ausrüstungsgegenstände dabei, die unsere Schüler auch einmal aufsetzen oder ausprobieren durften.

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