>> Alle Nachrichten der letzten 3 Jahre im Nachrichtenarchiv
>> Abbonieren Sie unseren Nachrichten-Feed

7. Klassen Untersuchen Schweineauge und Schweinegehirn

Bisher war das Highlight für diese Jahrgangsstufe jedes Schuljahr das Untersuchen von Schweineaugen. Hierbei wiederholen die Lernenden den Bau des Auges und dessen Aussehen, da sich Schweine- und Menschenauge sehr ähnlich sind.

Dies konnte heuer aufgrund des glücklichen Umstandes, dass der Vater von einer Schülerin Fleischbeschauer ist und uns ständig fleißig mit frischem Material versorgt, durch das Untersuchen von Schweinegehirnhälften ergänzt werden. Dabei stellen sowohl das genaue Betrachten der sichtbaren Bestandteile, als auch das Beschreiben von deren Eigenschaften und ihrem Aussehen wichtige biologische Arbeitstechniken dar. Das Entfernen von Gehirnhaut und der darunterliegenden Blutgefäße beeindruckte die Schüler und Schülerinnen wegen deren Stabilität. Graue und weiße Substanz können bei Groß- und Kleinhirn ganz gut unterschieden werden. Das Sezieren in die Abschnitte Kleinhirn, Stammhirn und Großhirn erforderte dann doch einiges Geschick im Umgang mit den biologischen Arbeitsmitteln, Pinzette und Skalpell.

Die Jugendlichen waren sich einig, dass man durch das Untersuchen am natürlichen Objekt nochmals einen ganz anderen Eindruck von und Respekt vor der Leistung der gelernten Organe bekommt.

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei unserem Lieferanten Herrn Josef Unertl für die außergewöhnliche Bereicherung des Unterrichts ganz herzlich bedanken!

Realschulabschluss – und was dann?

Seit dem Schuljahr 2010/11 nimmt unsere Schule an dem Schulversuch des bayerischen Kultusministeriums „Kooperation der Realschule mit der Fachoberschule“ teil. Eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Schularten soll dazu führen, dass mehr besonders gut qualifizierte und voraussichtlich für ein Hochschulstudium geeignete Realschulabsolventen für den Übertritt an die Fachoberschule motiviert werden und ihr Übergang durch die Lehrkräfte aktiv begleitet wird.

Allen interessierten Schülern der 9. Jahrgangsstufe bietet die RSA in Kooperation mit der FOS/BOS Pfarrkirchen neben dem Informationsabend für Schüler und Eltern zusätzlich zwei weitere Möglichkeiten zum aktiven Austausch an.

Wichtige Informationen für diese Entscheidung basierend auf ihren Erfahrungen und Eindrücken an der FOS Pfarrkirchen geben Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse an SchülerInnen der RSA an einer Nachmittagsveranstaltung weiter.

Zunächst erhalten sie allgemeine Informationen zu den Zweigen Technik, Wirtschaft und Soziales. Im Anschluss daran haben die Schüler der 9. Klasse zum einen die Möglichkeit Emma Schmidt und Franziska Wieser (Wirtschaft), Anselm Kraus und Johannes Kneidinger (Technik) und Katja Aigner (Sozial) in den jeweiligen Gruppen konkrete Fragen zu Anforderungen, zum Schulablauf, den Praktika, etc. zu stellen als auch sich wertvolle Ratschläge zu holen, wie man einen reibungslosen Übertritt von der Realschule an die FOS ermöglichen kann.

Um den Realschülern eine weitere Orientierungshilfe zu bieten hinsichtlich der Fortsetzung ihres Bildungswegs, wird den SchülerInnen der 9. Klassen an einem Hospitationstag die Möglichkeit gegeben die Fachoberschule hautnah zu erleben und in kleinen Gruppen am dortigen Unterricht teilzunehmen. Die Jugendlichen werden dabei von Arnstorf nach Pfarrkirchen gebracht und hospitieren, nach einem Vortrag durch die Beratungslehrkraft Frau Berndl und der Fachbetreuerin Frau Jodlbauer, in drei regulären Unterrichtsstunden an der Fachoberschule. Die Schüler der RSA dürfen dabei je nach Interesse einen Schwerpunkt setzen und entscheiden, ob sie vermehrt den Unterricht im Technik-, Wirtschafts- oder Sozialzweig besuchen wollen.

Aus der Perspektive der Realschule ergänzt dieser Hospitationstag das bereits bestehende vielfältige Angebot für SchülerInnen der 9. Klassen bezüglich ihres beruflichen/schulischen Werdegangs im Anschluss an den Realschulabschluss.

 

British Breakfast

Englischunterricht mit allen Sinnen – Landeskunde zum Anfassen und Essen

Dinner for one? Nein, eher breakfast for everyone! Im Rahmen eines fächer- und jahrgangsstufenübergreifenden Projekts zum Thema „British Breakfast“ setzten sich die SchülerInnen der 5. Jahrgangsstufe mit der britischen Esskultur im Bereich Frühstück auseinander und durften verschiedenste englische Lebensmittel verkosten.

Viele glauben nach wie vor, dass ein englisches Frühstück typischerweise aus Eiern, Schinken, Würstchen, Toastbrot, Pilzen und gebackenen Bohnen und Tee bzw. Kaffee besteht, was für deutsche Gaumen zugegebenermaßen doch zum Teil sehr befremdlich wirkt.

Die SchülerInnen hatten jedoch bereits in den Unterrichtsstunden im Vorfeld erfahren, dass Jugendliche in England heutzutage eher eine Schüssel Müsli, eine Scheibe Toast, Orangensaft und Tee, Hot Chocolate bzw Kaffee zum Frühstück bevorzugen.

Am Freitag vor den Osterferien bot sich dann endlich die Gelegenheit, sich durch die englische Frühstückswelt zu probieren. Am eigens vorbereiteten Frühstückbuffet in der IZBB hatten sie [innerhalb eines „Continental Breakfast“] zwischen tea, orange juice, hot chocolate with or without marshmallows, toast, butter, marmelade, peanut butter, ham, cheese, egg and various cerealsdie Wahl der Qual.

Dieses „sample tasting“ kam bei den Jugendlichen sehr gut an und führte zu einem interessanten Austausch über unterschiedliche Geschmäcker und Essgewohnheiten. Dabei blieb keiner hungrig zurück und es konnte einmal sprichwörtlich „über den eigenen Tellerrand“ geblickt werden.

Die SchülerInnen der Übergangsklasse Ü9 unterstützen dabei dieses Projekt tatkräftig und zwar zum Einen kulinarisch, indem sie im HE Unterricht die englischen Cookies und Muffins für die Jüngeren gemäß der Backvorgaben aus dem Unterrichtsbuch backten. Zum Anderen führten der HE-Zweig das Catering für die 110 SchülerInnen der 5. Klassen durch und stellte das Service-Team für das Frühstücksbuffet.

Tag der offenen Tür 2018

RSA begrüßt am 13. Tag der offenen Tür viele begeisterte Gäste

Eine Schulfamilie, die zusammenhält, individuelle Betreuung, zahlreiche Kooperationsmodelle mit anderen Schularten sowie der umliegenden Wirtschaft und solide Projekte zur Berufsorientierung – all diese Pluspunkte einer modernen, zukunftsorientierten Realschule wurden den zahlreichen Besuchern am Samstag, den 10. März 2018 präsentiert. Schulleiter Jürgen Böhm begrüßte bereits zum 13. Mal hintereinander Eltern, Schüler und Interessierte. Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft lud er ein, am diesjährigen Tag des offenen Schulhauses hinter die sprichwörtlichen Kulissen zu blicken. Jeder sollte sich ein umfangreiches Bild der verschiedensten Angebote zu machen. „Genießen Sie die Offenheit unserer Schüler und fragen Sie bei Unklarheiten gerne nach“, ermutigte der Direktor.

Den zahlreichen Besuchern boten sich viele Stationen und außergewöhnliche Programmpunkte. Hierbei bildete die Aula den Ort, an dem man zu jeder Zeit gemütlich zusammenkommen und rasten konnte. Vom Elternbeirat mit Kaffee, Crêpes und Herzhaftem versorgt, stand dieser Bereich auch ganz im Zeichen guter Musik. Nicht nur die hervorragende Schulband, auch der tolle Chor zeigten ihr Können. Die verschiedenen Stationen, die über das Schulhaus verteilt waren, luden dann jeden Besucher ein: Nachdem sie einen mit Rosen geschmückten Torbogen überwunden hatten, konnten die Gäste beim Fach Deutsch eine Märchenwelt entdecken, bekannte Figuren der Gebrüder Grimm suchen oder sich die eigene Prinzessinnen- bzw. Prinzenkrone basteln. Unter dem Motto „Knobeln macht Spaß“ standen die kniffligen Denksportaufgaben der Fachschaft Mathematik. Wie viele Fingerhüte voll Wasser braucht man, um eine Maß zu füllen? Wie viele Postkarten sind nötig, um den Boden des Klassenzimmers auszulegen? Hier verschätzte sich auch so manches Elternteil – zur Freude der Schüler, die die anwesende Mathematik-Lehrkraft tatkräftig unterstützten. An anderer Stelle konnten die Besucher in die Fremdsprachen hineinschnuppern, die an der RSA gelehrt werden. Auf einem „défilé de mode“ – also einer französischen Modenschau – zeigten die Schülerinnen und Schüler beispielsweise, dass sie nicht nur stilsicher in Sachen Mode sind, sondern diese auch selbst auf Französisch moderieren können. Besonderes Interesse erregten die Naturwissenschaften Biologie und Chemie. Diese warteten mit Mikroskopier-Kursen und Schülerversuchen auf. Auch die Physik begeisterte mit zahlreichen lustigen und doch lehrreichen Experimenten, in denen Coladosen schwammen oder Schaumküsse plötzlich platzten. Kreativ ging es im künstlerischen Bereich zu, wo die kleinen Gäste selbst Drucke anfertigen konnten. In der Schulküche duftete es herrlich nach selbstgebackenen Osterschmankerln. Dass die Realschule bekanntlich stark in den sogenannten MINT-Fächern aktiv ist, wurde ebenfalls deutlich. Die umfangreiche E-Learning-Umgebung verschiedenster Fächer und Neigungsgruppen wie IT oder Robotik war stark frequentiert und zog junge und ältere Forscher ebenso an wie die Theatergruppe oder einige Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. Diese präsentierten die interessanten Ergebnisse ihres Geschichts-Projekts, in welchem sie sich genauer mit der US-amerikanischen Gründungsgeschichte beschäftigt hatten.

Zahlen und Fakten über den Schulstandort Arnstorf lieferte schließlich Schulleiter Jürgen Böhm, der den Interessenten im Rahmen mehrerer Informationsveranstaltungen alles Wissenswerte zur RSA präsentierte. Unterstützt wurde er dabei von mehreren Lehrkräften, die regelmäßige Schulhausführungen anboten und gerne alle anfallenden, individuellen Fragen beantworteten.

Insgesamt konnten sich die zahlreich erschienenen Besucher wieder einmal vom hohen Ausstattungsstand, den außerordentlich guten räumlichen Gegebenheiten und dem familiären Lernumfeld der Arnstorfer Schulfamilie überzeugen.

Image-Film über unsere Schule

In Kooperation mit dem Fernsehsender Tele Regional Passau 1 (TRP1) ist ein toller Image- und Info-Film über unsere Schule entstanden!

Projekttag "Gastroberufe"

Was gut ist, soll man beibehalten. Im vergangenen Schuljahr durften Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe zum ersten Mal am Pilotprojekt ‚Berufe im Gastronomiebereich‘ teilnehmen. Die Begeisterung auf beiden Seiten war groß: Sowohl die Jugendlichen als auch die Vertreter des Schlossparkhotels in Mariakirchen fanden den Tag spannend und gewinnbringend.

In der Projektwoche im Februar nun konnten sich die Jugendlichen wieder zu diesem Praktikumstag freiwillig melden. Und wieder musste das Los entscheiden. Wesentlich mehr als die möglichen 36 Schüler hatten sich beworben. Die Schülerinnen und Schüler durften einen Tag lang intensiv in die Bereiche Hotelfachfrau/mann, Service und Brauer schnuppern und sich aktiv beteiligen. In drei Gruppen durchliefen alle das gleiche Programm und erlebten, dass diese Berufe sehr vielseitig und durchaus anspruchsvoll sind. Dies zeigte sich bereits bei den Arbeiten des Zimmerservice. Im zeitlichen Wettstreit machten die Jugendlichen Betten und reinigten die Zimmer. An der Rezeption lernten sie den Umgang mit Hotelgästen und erhielten einen Einblick in die Verwaltung. Eine Führung durch die Brauerei und das Anrühren von Cocktails zeigte vielfältigen Möglichkeiten, die die MK Hotels ihren Auszubildenden bieten.

So mancher überlegt sich nach diesem abwechslungsreichen Tag durchaus, ein Praktikum in diesem Berufsfeld zu absolvieren. Eine gelungene Veranstaltung!

Jugend forscht

Realschüler der RSA werden mit Sonderpreis der IHK geehrt

Pfiffige Ideen, interessante Forschungsfragen und spannende Experimente – dafür steht der Wettbewerb „Jugend forscht“. Unter dem Motto „Spring“ haben 225 Jugendliche die Ergebnisse ihrer 126 verschiedenen Projekte in Passau präsentiert.
Von der Realschule Arnstorf waren Lisa Spielbauer, Lukas Spielbauer und Philipp Stögbauer mit dabei.
Ihr Projekt „Überprüfung der FIFA-Zertifizierung ausgewählter Fußbälle“ wurde im Rahmen des abendlichen Festakts mit dem Sonderpreis der IHK ausgezeichnet.
 
- - - HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH - - -
 
Auszug aus der schriftlichen Ausarbeitung:
 
„Vor dem Hintergrund der Fußball WM 2018 und des Wechsels der Marke des Bundesliga- Spielballs von Adidas auf Derbystar, stellten wir uns die Frage, welche Kriterien ein zertifizierter Fußball erfüllen muss und, ob Rückschlüsse auf Machart und Preis möglich sind.
Zuerst informierten wir uns ausgiebig über die einzelnen FIFA-Kriterien. So fanden wir heraus, dass sich diese erst vor kurzem änderten. Aktuell spricht man von FIFA QUALITY PRO - FIFA QUALITY - IMS
[...]
Aufgrund unserer Testmöglichkeiten und des Zeitfaktors beschlossen wir, die Größen Druckverlust, Masse, Sprunghöhe, Umfang, Rundheit und Wasseraufnahme zu untersuchen.
[...]
Andreas Scheungrab stellte den Kontakt zu Walter Zitzelsperger von Eurosport Vilshofen und zu dem Ballentwickler Stefan Bichler von Adidas her. Wir erhielten zahlreiche Bälle der Größe 5 und viele interessante Informationen über Bälle, deren Entwicklung und die Physik dahinter.
Außerdem wurde uns ein Einblick in die Produktpalette von Adidas gewährt; wir wurden über Macharten, Herkunftsländer und den Einfluss von Naht und Ventil auf die Eigenschaften eines Balles informiert.“

Besuch der Synagoge in Straubing

Nicht viele wissen, dass es in Straubing eine Synagoge gibt. Sie ist das religiöse Zentrum für etwa 900 in Niederbayern lebende Juden. Unsere Ethikschüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 durften dieses interessante Gebäude besichtigen und erhielten eine Führung von Herrn Guido Scharrer.

Zunächst wurden die Grundlagen des jüdischen Glaubens wiederholt und vertieft. Dabei ging der ehemalige Gymnasiallehrer, der sich seit über 40 Jahren mit der jüdischen Geschichte Niederbayerns beschäftigt, auf verschiedene religiöse Gegenstände, wie den siebenarmigen Leuchter und die Thorarolle, genauer ein. Da er jedoch selbst kein Jude ist, konnte er seinen aufmerksamen Zuhörern nur eine Replik einer Thorarolle zeigen. Die Thora ist für die Juden besonders heilig und es dauert etwa ein Jahr bis diese von einem speziell ausgebildeten Schreiber per Hand angefertigt ist. Ist das Schriftstück abgenutzt, wird es auch nicht einfach weggeschmissen, sondern weiter aufbewahrt oder begraben.

Weiter erfuhren unsere Schülerinnen und Schüler, dass die Synagoge in Straubing, historisch betrachtet, ein noch recht junges Gebäude ist. Sie wurde im Jahr 1907 erbaut. Das Besondere daran ist aber, dass sie während des Nationalsozialismus weitestgehend verschont blieb. So sind ihre im Jugendstil gestalteten Räume bis heute noch zu bewundern.

Abschließend erzählte Herr Scharrer unseren Schülerinnen und Schülern von der jüdischen Geschichte. Bereits im späten 9. Jahrhundert siedelten sich in Bayern Juden an, woraus sich eigene Glaubensgemeinden entwickelten. Aufgrund der Verfolgung und Vernichtung der Juden während des Nationalsozialismus leben von den früheren niederbayerischen Juden keine Nachfahren mehr in unserer Gegend.

Kreisentscheid Vorlesewettbewerb

Hans Seidl, Katharina Wimmer, Johanna Schicht,
Alfons Sittinger, Elisabeth Pröckl, Monika Hanseder,
Selina Kiermaier, Waltraud Kammermeier, Jasmin Kar,
Waltraud Erndl, Dominik Faul

„Aufgregt!“, „gscheid nervös“, darin waren sich sechs Schüler einig, als man sie am Nachmittag des 27.02.2018 fragte, wie sie sich fühlten. Und das ist nachvollziehbar, denn sie fanden sich an diesem Tag in der Staatlichen Realschule Arnstorf ein, um dort am Kreisentscheid PAN-West des Vorlesewettbewerbs teilzunehmen.

Nach der Begrüßung aller Gäste durch die weitere stellvertretende Schulleiterin Waltraud Erndl, wurden die teilnehmenden Hauptpersonen von der organisierenden Lehrkraft, Michaela Bscheidl, kurz vorgestellt: Dominik Faul von der Closen-Mittelschule Arnstorf, Jasmin Kar (Mittelschule Tann), Selina Kiermaier (RS Arnstorf), Elisabeth Pröckl (Gymnasium Pfarrkirchen), Johanna Schicht (RS Pfarrkirchen) und Katharina Wimmer (Tassilo Gymnasium Simbach am Inn) hatten den jeweiligen Schulentscheid gewonnen und waren deshalb zum Kreisentscheid nach Arnstorf eingeladen worden. Hier durften sie nun ihr Lesekönnen unter Beweis stellen und drei Minuten aus einem Buch ihrer Wahl einen vorbereiteten Text vorlesen. Eine fünfköpfige Jury, bestehend aus Bürgermeister Alfons Sittinger, Büchereiangestellte Waltraud Kammermeier, Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder, Hans Seidl aus der Ganztagsbetreuung und Konrektorin Waltraud Erndl, bewertete dabei vor allem die Lesetechnik und die Interpretation des ausgewählten Textstückes. Alle sechs Teilnehmer hatten interessante Bücher dabei und stellten den Inhalt auch kurz dem Publikum vor, bevor sie sich und ihre Zuhörer in die Welten von Vampiren und Buchspringern oder in eine geheimnisvolle, alte Villa oder in einen Tempel im Wald entführten. Die Vorleser überzeugten dabei und manchem Zuhörer verging die Lesezeit viel zu schnell. In der zweiten Runde mussten die Schüler einen ihnen unbekannten Text lesen. Dominik begann, aus dem von Frau Bscheidl ausgewählten Buch „Momo“ von Michael Ende vorzulesen. Anschließend folgten die fünf Mädchen mit ebenfalls jeweils zwei Minuten Lesezeit.  Auch in diesem Bereich überzeugten die Schüler durch Lesesicherheit und gute Interpretation. Am Ende dieser zweiten Runde dachte manch Zuschauer laut, dass man froh sein könne, nicht in der Jury zu sitzen, da die Entscheidung sehr schwer sei. Laut Regelwerk musste jedoch ein Sieger gefunden werden, der dann zum Bezirksentscheid fahren darf. Nach bangen Minuten des Wartens stand die Entscheidung dann fest: Siegerin des Kreisentscheides Rottal-Inn West ist Elisabeth Pröckl. Zweite Siegerin ist Selina Kiermaier und den dritten Platz belegte Katharina Wimmer. Alle Vorleser erhielten einen Buchpreis.

„Party“ am Vormittag - Theaterfahrt der neunten Klassen

Ein Teilbereich des Deutschunterrichts ist das Drama, welches meistens neben all den Lektüren, Gedichten und Aufsätzen eher zu kurz kommt. Eine Aufführung eines Bühnenstücks anzuschauen kann einen ganz anderen, lebendigeren Zugang zur Literatur bieten. Deshalb machten sich alle neunten Klassen aufgeteilt auf zwei Tage im Februar auf den Weg zum Theater an der Rott nach Eggenfelden, welches weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Das Stück, das sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Deutschlehrerinnen ansahen, trug den schlichten Namen „Party“ und entstammt der Feder des dänischen Schriftstellers Kim F. Aakeson. Mit viel Jugendsprache vermittelte das Ensemble von nur vier Schauspielern den Ablauf einer Party, die sehr unerwartete Wendungen nimmt. Da viele Themen aus dem täglichen Leben der Schüler angesprochen wurden, konnten sich alle im Stück irgendwo wiederfinden und waren der Meinung, dass es eine abwechslungsreiche Alternative zum Schulalltag gewesen sei.

>> Alle Nachrichten der letzten 3 Jahre im Nachrichtenarchiv
>> Abbonieren Sie unseren Nachrichten-Feed