Hausgemachte Weihnachtsvideos

9a und 9e produzieren weihnachtliche Videoclips

Im Rahmen des IT Unterrichts haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 9e die iStopMotion kennengelernt.

Was ist Stop-Motion-Animation?

Jeder Film besteht aus einer grossen Menge an Einzelbildern, die in hoher Geschwindigkeit nacheinander angezeigt werden. Bewegungen werden dadurch simuliert, dass es vom einen Bild zum nächsten kleine Unterschiede zwischen den Bildern gibt.

Diese Technik wird auch heute noch für Kinderfilme, für Werbefilme, in Musikvideos und sogar in richtigen Spielfilmen angewandt. Und - mit iStopMotion kann man das jetzt auch zuhause umsetzen.

Nachdem die Grundlagen erklärt waren fingen die Schüler auch schon an ihren “Film” zu planen und die Materialien zu basteln. Konzentriert und mit großer Begeisterung arbeiteten die Jugendlichen an der Entwicklung ihres Kurzfilms. In nur zwei Schulstunden entstanden hierbei vier tolle Kurzfilme.

Autorenlesung

Krimi-Autorenlesung mit Martin Selle

Am Donnerstag, den 11.12.2014 besuchte der bekannte Jugendbuchautor Martin Selle die Realschule Arnstorf und begeisterte die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen mit einer kurzweiligen Autorenlesung aus dem Buch „Dark Night“.

Außerdem gab es ein kleines „Krimi-Duell“, bei dem sich der Gewinner über ein handsigniertes Buch freuen durfte. Martin Selle erklärte den Schülern, wie und warum die vorgestellten Bücher entstanden sind, bevor er mit seiner Lesung für atemlose Spannung sorgte.

Am Schluss der Veranstaltung durften sich die Schüler ein Autogramm des österreichischen Schriftstellers abholen.

Lena Dittmann, 8d 

Vorlesewettbewerb

Nachdem in den letzten Wochen die besten Vorleser der sechsten Klassen gekürt worden waren, kam es am Mittwoch, den 10.12.14 zu einem Aufeinandertreffen der Klassenbesten.

Dazu traten jeweils zwei Schüler pro Klasse an:

6a: Lisa Heigl und Karolina Reischer

6b: Luisa Schmid und Kilian Straubinger

6c: Lisa Spielbauer und Lukas Spielbauer

6d: Christina Dobler und Lena Moosbauer.

Als erstes präsentierten die Teilnehmer einen dreiminütigen Textausschnitt, den sie zuhause ausgewählt und vorbereitet hatten. Unter anderem wurden dem Publikum Ausschnitte aus Harry Potter, Tintenherz und Robinson Crusoe vorgelesen.

In der zweiten Runde lasen alle Teilnehmer einen für sie unbekannten Text. Zur Jahreszeit passend hatte die Jury, bestehend aus den Deutschlehrerinnen Frau Dandl, Frau Sailer und Frau Lehner, das Buch „Die Chaosfamilie weihnachtet“ ausgewählt. 

Kurz danach stand auch schon die Siegerin Lisa Heigl fest, die von ihrer Klasse umjubelt und gefeiert wurde. Lisa kann sich über einen Buchgutschein freuen und wird die Realschule Arnstorf beim Regionalentscheid würdig vertreten.

Yanomami-Indianer

Christina Haverkamp berichtet über die Yanomami-Indianer

„Fast wäre sie ja Mathe- und Sportlehrerin geworden…“, das ist einer der ersten Sätze, den die gespannt lauschenden Schülerinnen und Schüler zu hören bekommen. Die Fünftklässler der RSA und die Schüler der 5. und 6. Klassen der Mittelschule Arnstorf sitzen in der Aula und begutachten die quirlige blonde Frau, deren Markenzeichen ein farbenfrohes Stirnband zu sein scheint.

Christina Haverkamp beginnt von ihrem Leben zu erzählen: Dass ihr der Lehrerberuf in der Schule doch zu trocken erschienen ist und sie so lieber als Segellehrerin die Welt erkunden wollte und dass sie auf einer ihrer ersten Touren die Yanomami-Indianer im brasilianischen Regenwald kennengelernt hat.

Sie erzählt in einer sehr fesselnden und mitreißenden Art und Weise von abenteuerlichen Expeditionen, die sie nicht nur einmal in Lebensgefahr brachten. Von der Atlantiküberquerung auf einem selbstgebauten Floss, bis hin zu Begegnungen mit Riesenschlagen, Sandflöhen, aber auch mit der lateinamerikanischen Polizei und gewaltbereiten Goldsuchern hat Christina Haverkamp schon so Einiges erlebt.

Die Yanomami-Indianer sind eines der letzten noch ursprünglich lebenden Naturvölker dieser Erde. Ihre Existenz wird jedoch zunehmend bedroht. Schuld sind unter anderem brasilianische Goldsucher, die durch rücksichtslosen Raubbau an der einzigartigen Natur den Lebensraum der Indianer systematisch zerstören.

Seit 25 Jahren engagiert sich die Kielerin für das Überleben dieser Amazonas-Indianer. Jedes Jahr lebt sie mehrere Monate bei den Indianern im brasilianischen Regenwald, wo sie bereits drei Krankenstationen, die sie durch Spendengelder und ihre Vorträge finanziert, aufgebaut hat.

Nikolaus

Am Freitag, den 05.12.2014 kam ein jedes Jahr sehnlichst erwarteter Gast zu den Schülern und Schülerinnen der 5.Klassen. Unsere Kleinsten durften sich über den Besuch des Nikolaus erfreuen.

Die SMV hatte bereits im Voraus kleine Nikolaussäckchen mit Nüssen, Mandarinen und Schokolade gepackt und konnte so den Schülerinnen und Schülern eine große Freude machen. Aus dem goldenen Buch wurden Gedichte vorgelesen, es wurde gemahnt , gelobt und natürlich auch gelacht.

Vielleicht kann sich der ein oder andere unserer Neuankömmlinge auch noch beim Schulabschluss an die Worte des Nikolaus erinnern.

Wie funktioniert eigentlich Radio?

Schüler der RS Arnstorf nehmen am “TurnOn” Radioworkshop des BR in Berchtesgaden teil und produzieren eigene Radiobeiträge

„TurnOn“ heißt lernen, wie Schulradio heute geht - on air, online, on demand. “TurnOn” heißt: BR-Profis über die Schulter schauen, neue Talente entdecken, Schule mal anders.

Am Mittwoch, den 03.12.2014 machten sich fünf ausgewählte Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Kellberger und Frau Kroll auf den Weg nach Berchtesgaden um dort an drei Tagen zu lernen wie Schulradio funktioniert.

Gegen Mittag wurden nach einer spannenden Bahnfahrt die Zimmer in der Jugendherberge Berchtesgaden bezogen. Um 14.00 Uhr lernten stellen sich endlich die Radiocoaches des Bayerischen Rundfunks vor. Mit Spannung wurden auch die weiteren teilnehmenden Realschulen aus Passau und Oberding erwartet.

Nach einer kurzen Kennenlernenrunde stürzten sich die Schüler auch schon in die Arbeit. Sie lernten zunächst die Grundzüge der Radioarbeit kennen und erfuhren von Experten, worauf man unbedingt achten muss. Aufgeregt warteten die Jugendlichen nach dem Abendessen auf ihre Reportagethemen für den nächsten Tag. Die Realschüler aus Arnstorf wurden mit Schülern der anderen Schulen in vier Teams eingeteilt um Beiträge zu folgenden Themen zu produzieren: das Salzbergerwerk, die Schokoladenmanufaktur, das Haus der Berge und die Rodelbahn am Königssee. Der Tag endete mit einem Wissensquiz rund um den Bayerischen Rundunk, welches unsere Fünf für sich entscheiden konnten.

Am Donnerstag nach dem Frühstück machten sich alle auf den Weg zu ihren Reportageorten und durften sich dabei wie echte Reporter fühlen. Während der Recherchen durften die Schüler edle Schokolade produzieren, das Training junger Rodeltalente im Eiskanal verfolgen, den Rodelolympiasieger Alexander Resch interviewen, das Haus der Berge erkunden und eine Führung durch das Salzbergwerk miterleben. Mit Unterstützung der BR-Coaches bearbeiteten die Gruppen hochmotviert ihr Rohmaterial und formten daraus kurze  Beiträge.

Am Ende des Tages übten die Schüler in zwei Teams für eine komplette Radioshow, welche am nächsten Tag den Abschluss des Workshops bilden sollte. Für eine professionelle Radioshow braucht es nicht nur einen Moderator, es arbeiten auch Musikredakteure, Techniker und ein sog. CvD (Chef vom Dienst) im Hintergrund. All diese Rollen wurden von den Schülern besetzt. Nach einem sehr anstrengenden und lehrreichem Tag fielen die Schüler völlig erschöpft ins ihr Bett.

Zu Beginn des letzten Tages wurden noch einmal kurz die Radioshow geübt und dann ging die Abschlussshow des Workshops schon los. Stolz wurden die vier sehr professionell gestalteten Beiträge präsentiert.

Die begeisterten Schüler verließen Berchtesgaden mit vielen neuen Eindrücken und sehr viel mehr Medienkompetenz. Sie haben es geschafft eine fertige Radiosendung in nicht einmal eineinhalb Tagen zu produzieren. Auf diese Leistung - von Null auf Hundert -  können die Jugendlichen mehr als stolz sein.

Ihr Erlerntes will das Schulradioteam der RSA nun am ersten “TurnOn” Projekttag am 15.12.2014 an die zu Hause gebliebenen Schüler weitergeben.

Hier kann man in die Reportagen der Schülerteams hineinhören:

https://soundcloud.com/turnon-2/sets/turnon-2014-berchtesgaden

Matherätsel - Oktober und November

Auch in den Monaten Oktober und November wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

 

 

Hier die Gewinner im Monat Oktober:

5. und 6. Klassen: 1. Lisa Heigl (6a)
  2. Christina Dobler (6d)

 

 

7. - 10. Klassen: 1. Simon Elkofer  (10a)
  2. Selina Hopfinger (9a)
  3. Stefan Hauslbauer (10a)

 

 

 

Hier die Sieger im Monat November:

5. und 6. Klassen: 1. Leoni Billinger (6d)
  2. Lena Mooosbauer (6d)
  3. Franziska Straßer (6a)

 

 

 

7. - 10. Klassen: 1. Selina Hopfinger (9a)
  2. Greta Straubinger (9a)

MINTENSIV-Schullandheim

Experimente, Wacker und bisschen Schafkopf

Am Montagmorgen ging es für die Klasse 8a zusammen mit den Lehrkräften Frau Graml, Herrn Huber und Frau Meißner nach Waldkraiburg in das Schullandheim „Sudetenland“. Gespannt und voller Vorfreude auf die nächsten fünf Tage erreichten sie nach einer Stunde Fahrt ihr Ziel. Nach dem Bezug der Zimmer und gestärkt von einem leckeren Mittagessen aus der guten Küche des Hauses ging es zur benachbarten Schule ins Schülerlabor. Hier bekamen die Schüler in den täglich stattfindenden Workshops die Gelegenheit, in die faszinierende Welt der Chemie einzutauchen.

Durch eigenständiges Experimentieren und Forschen konnten die Schüler der 8a ihr bereits vorhandenes Wissen vertiefen und viele neue Erkenntnisse gewinnen. Unter anderem fanden sie heraus, dass Blaukraut-Saft nicht immer blau ist, sondern je nach vorherrschendem Milieu in den unterschiedlichsten Farben erleuchtet. Zitronen enthalten nicht nur viel Vitamin C, sondern können auch zur Stromerzeugung genutzt werden. Und mit Brausetabletten lassen sich spitzenmäßige Raketen bauen. Durch eine eigenständig entwickelte Versuchsreihe kamen die Schüler auch dem „Treibstoff“ der Brausetabletten-Rakete auf die Spur.

Die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen beruflichen Werdegang war ein weiterer wichtiger Bestandteil der MINTENSIV – Woche. Hierzu erarbeiteten die Achtklässler zusammen mit einer Expertin was es heißt, ein Team zu bilden und darin zu arbeiten. Sehr interessant und aufschlussreich war der Besuch der Wacker-Werke in Burghausen und deren Ausbildungszentrum. Die Schüler erfuhren hier vieles Interessantes über das Werk und dessen Produkte. Im Anschluss wurden ihnen einige Berufe, wie Laborant, Chemikant, Facharbeiter für Elektrotechnik und Metallverarbeitung, kurz vorgestellt. Beim Besuch der Auszubildenden durften die Schüler diesen über die Schulter schauen und teilweise sogar zur Hand gehen. Nach einem reichlichen Mittagessen in der werkseigenen Kantine ging es zurück nach Waldkraiburg, wo sogleich Silikon, ein Produkt der Wacker-Werke, selbst hergestellt wurde.

Selbst abends wurde noch „gearbeitet“. In einem Schafkopf – Anfängerkurs von Herrn Huber und Frau Meißner erlernten einige Schüler die hohe Kunst des traditionellen Kartenspiels.

Fazit der Woche: Es war zwar anstrengend, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt und ist nur zu empfehlen.

Schulnetzwerk für innovative Ideen

Staatssekretär Eisenreich und der Leiter der Abteilung Bildungspolitik bei der vbw Dr. Christof Prechtl starten "i.s.i.-Netzwerk" zum Austausch innovativer Konzepte

"Wir wollen, dass die i.s.i.-Schulen ihre kreativen Ideen für den Schulalltag noch besser austauschen können. Darum haben wir das "i.s.i.-Netzwerk" ins Leben gerufen. Das Netzwerk baut Brücken zwischen Schulen aller Schularten und gibt Anstöße für einen Austausch zwischen Schule, Wirtschaft und Verwaltung." Dies betonte Georg Eisenreich, Staatssekretär und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bildungspakt Bayern, heute bei der Auftaktveranstaltung für das "i.s.i.-Netzwerk" in München. Dr. Christof Prechtl, Leiter der Abteilung Bildungspolitik bei der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., erklärte: "Permanente Schulentwicklung ist die Basis für ein leistungsfähiges Bildungssystem und damit wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes. Die i.s.i.-Preisträgerschulen sind Leuchttürme, die andere Schulen dazu anregen sollen, die gute Bildungsarbeit in Bayern gemeinsam weiter zu verbessern. Das i.s.i.-Netzwerk soll für einen regen Austausch zwischen
den Schulen sorgen, damit am Ende alle voneinander profitieren."
Der "i.s.i. - Innere Schulentwicklung Innovationspreis" wird alle zwei Jahre von der Stiftung Bildungspakt Bayern vergeben. Ausgezeichnet werden Schulen, die nachhaltig die Qualität von Unterricht und Erziehung in einem systematischen Schulentwicklungsprozess verbessern und durch innovative Konzepte überzeugen.
Das neue "i.s.i.-Netzwerk" dient der Vernetzung erfolgreicher Preisträgerschulen, beispielsweise durch gemeinsame Treffen, Schulbesuche oder gegenseitige Hospitationen. Die Arbeit steht unter dem Motto "Geben - Nehmen - Bewirken". Der Transfer innovativer Konzepte unterstützt die nachhaltige Schul- und Qualitätsentwicklung an den Schulen in ganz Bayern.

Vier der insgesamt 44 Schulen liegen in Niederbayern:

  • Staatliche Berufsschule II Passau
  • Michael Atzesberger-Schule, Sonderpädagogisches Förderzentrum Hauzenberg
  • Staatliche Realschule Arnstorf
  • Staatliche Realschule Vilsbiburg

Vortrag: Berufe im Wandel

Veränderungen in der Arbeitswelt beispielhaft vorgestellt im Gesundheits- und EDV-Bereich

Erfreulich groß war das Besucherinteresse beim Vortragsabend, zu dem der Förderverein der Realschule Arnstorf in Zusammenarbeit mit der zweiten Konrektorin Waltraud Erndl eingeladen hatte. ‚Berufe im Wandel – Veränderungen in der Arbeitswelt beispielhaft vorgestellt im Gesundheits- und EDV-Bereich‘ lautete das Thema. Die Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder sowie auch Direktor Jürgen Böhm begrüßten die Zuhörer aufs herzlichste und wiesen auf die besondere Bedeutung der frühzeitigen Berufsorientierung hin. Die Erwähnung einiger Aktivitäten an der Schule, verdeutlichte die besondere Wertschätzung, die dieser Thematik hier entgegen gebracht wird.

Waltraud Erndl, die seit ihrer Tätigkeit an der Realschule Arnstorf den Bereich der Berufsorientierung mit weiteren engagierten Kollegen betreut und diesen mit bewährten, aber auch neuen Angeboten bereichert, führte mit interessanten Informationen zum Thema hin. Sie berichtete, dass es in Deutschland insgesamt 328 duale Ausbildungsberufe gibt, von denen 2/3 (genau genommen 217!) in den vergangenen 12 Jahren überarbeitet und an die aktuellen wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Anforderungen angepasst wurden. Schon allein diese Tatsache kann unter anderem als Indiz für den stattfindenden Wandel in der Arbeitswelt gewertet werden. Vor allem die technische Entwicklung, aber auch das zunehmende Umweltbewusstsein und die zunehmende Globalisierung sowie die Anpassung an die Erfordernisse des Klimawandels wurden als mögliche Einflussfaktoren dafür genannt.

Prof. Dr. Martin Griebl , Schulleiter der EDV-Schulen in Plattling, sprach im Anschluss über die Veränderungen und Entwicklungen im EDV-Bereich. Und, obwohl die Vergangenheit auf diesem Sektor eigentlich noch nicht allzu weit zurück geht, gibt es hier schon eine Berufsausbildung, die seit 1997 nicht mehr gelernt werden kann, nämlich die des Datenverarbeitungskaufmanns. Der Fortschritt und die Neuentwicklungen in der Datenverarbeitungstechnologie erforderten eine Aufspaltung und Spezialisierung dieses Tätigkeitsbereiches. Aus einem Ausbildungsberuf wurden vier neue geschaffen: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration, IT-Systemelek-troniker, Informatikkaufmann bzw. –frau und IT-Systemkaufmann bzw. –frau. Wie schwierig eine Aussage über die zukünftige Entwicklung auf diesem Gebiet sein kann, zeigte der Referent mit einem Zitat, das dem IBM-Firmenchef Thomas J. Watson zugeschrieben wird. Er soll einmal gesagt haben: „Ich glaube, dass es auf der Welt vielleicht einen Bedarf von fünf Computern geben wird.“ Eine möglichst breit gefächerte und nicht allzu sehr spezialisierte Ausbildung, darin sieht Griebl eine gute Möglichkeit dem Fortschritt und dem Wandel in diesem Tätigkeitsbereich zu begegnen.

Das weitere Berufsfeld, das mit seinen Veränderungen an diesem Vortragsabend vorgestellt wurde, war der Bereich des Gesundheitswesens. Die Ausführungen dazu machte Prof. Dr. Horst Kunhardt von der Technischen Hochschule Deggendorf. Er ging zunächst auf die Gegebenheiten ein, die zukünftig einen starken Einfluss auf diesen Bereich haben werden. In erster Linie wird dies der demografische Wandel sein, dem es zu begegnen gilt. Immer mehr ältere Menschen müssen von immer weniger in Frage kommenden Personen versorgt und betreut werden. Dabei möchte die ältere Generation vermehrt und häufiger auch die Möglichkeiten der Gesunderhaltung nutzen. D. h. auf dem Sektor der Prävention und dem Wellnessbereich könnten sich weitere Dienstleistungsangebote ergeben, die zu mehr Arbeitsplätzen und dem dementsprechenden Arbeitnehmerbedarf führen werden.

Eines zeichnet sich jedoch immer mehr ab, die künftige Arbeitswelt wird immer digitalisierter. Der Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen wird in allen Berufsbereichen noch mehr zunehmen, als dies jetzt schon der Fall ist. Sei es, weil man den Computer bei der direkten Berufsausübung benötigt oder der Einsatz zur Verwaltung bzw. zur Abrechnung des jeweiligen Tätigkeitsbereiches notwendig ist.

Eine Aufgeschlossenheit gegenüber dieser Tatsache und mit einem gewissen Maß an Neugierde darauf zu reagieren, das ist die zusammenfassende Empfehlung der beiden Referenten. Der künftige Arbeitnehmer wird vermutlich flexibler arbeiten müssen und Arbeitsbiografien, die sich lediglich in einem Berufsfeld abspielen, wird es sicherlich zukünftig immer weniger geben.

Am Ende der interessanten Ausführungen überreichten die Vereinsvorstände Monika Hanseder und Sylvia Ertl ein Präsent an die Referenten und sie bedankten sich bei den beiden ganz herzlich für ihr Kommen.

Zum Bild - von links nach rechts:
Jürgen Böhm, Realschuldirektor
Monika Hanseder, Fördervereinsvorsitzende
Prof. Dr. Matin Griebl, Schulleiter der EDV-Schulen Plattling
Prof. Dr. Horst Kunhardt, Technische Hochschule Deggendorf
Sylvia Ertl, 2. Vorsitzende des Fördervereins
Waltraud Erndl, zweite Konrektorin der Realschule Arnstorf

Auf dem neusten Stand mit RSS-Feeds

Abbonieren Sie einen unserer RSS-Feeds z. B. mit Ihrem Mobiltelefon und bleiben Sie so auf dem neusten Stand:

files/style/hl_rssfeeds.gif Nachrichten-Feed unserer Schule:
http://rsarnstorf.de/share/nachrichten.xml