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Der Landtag sind wir!

„Frau Dr. Waltraud Erndl übernimmt das Wort.“ – Nein, unsere Konrektorin hat keinen Doktortitel. Vielmehr heißt so die neue Landtagspräsidentin alias Israa Chamas.

Engagiert, höflich und voller Eifer steigen die Schüler der Klasse 10b in das Planspiel „Landtag“ ein. Sie diskutieren über einen neuen Gesetzesentwurf „Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen“. Schnell wird ihnen klar, dass bei der derzeitigen Sitzverteilung der Parteien Verhandlungsgeschick und Diplomatie gefragt sind.

Tags zuvor kommen die Schüler im Schullandheim Wartaweil bei Herrsching am Ammersee an. Ein neues Gebäude, barrierefrei, was für unsere Jungs bedeutet, dass sie genügend Platz haben. Die Zimmer sind hell und geräumig. „Hier können wir’s aushalten!“ – Na dann.

Margit Kovacs-Ernst begleitet uns durch die Tage. Die Jugendlichen erfahren, wie es ist, wenn man beeinträchtigt ist. Zusammen mit der Abensberger Stadträtin Marion Huber-Schallner, seit einem Unfall vor 20 Jahren querschnittsgelähmt, durchlaufen sie einen Parcours mit dem Rollstuhl. Sie ertasten und fühlen, greifen und sprechen. Sehr interessant.

Die Freizeit und der Abend sind geprägt von Billard, Tischtennis und Liegestützwettkämpfen – nicht zuletzt unterstützt vom Schulleiter Jürgen Böhm, der zusammen mit der weiteren stellvertretenden Schulleiterin die Klasse begleitet. Das frühlinghafte Wetter lässt sogar einen Spaziergang am Ammersee und ein Basketballspiel zu. Sehr schön.

Weitergeführt wird die Fahrt am nächsten Tag – diesmal tatsächlich im Landtag, im Maximilianeum, wo die Jugendlichen echte Politik erleben und wirklich Platz nehmen dürfen auf den Abgeordnetensitzen, die in bürkleinrot trotz der Moderne ehrwürdig wirken. Wir begegnen Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die sich freundlich mit den Schülern unterhält und es sich nicht nehmen lässt, ein gemeinsames Foto zu machen. Wir treffen auf MdL Martin Neumeyer und Staatssekretär Bernd Sibler und sehen Staatskanzleichef Marcel Huber, Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Umweltministerin Ulrike Scharf. Sehr gelungen.

Eingeladen wurde die Schule von der Stiftung Wertebündnis Bayern und vom Bayerischen Schullandheimwerk im Rahmen des Projekts Mehrwert Demokratie – ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die schönen Tage!

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/03022016-mehrwert-demokratie-im-landtag/

 

Das Schülerpraktikum – Zukunft durch Schule und Wirtschaft

Auf großes Interesse stieß das Vortragsangebot von Förderverein und Schule zum Thema „Das Schülerpraktikum – eine Chance zur Berufsorientierung?!“ In einer voll besetzten Aula nutzten viele Eltern mit ihren Kindern die Gelegenheit sich zu informieren. Und das Resümee gleich vorweg: Der Einsatz und die Mühe lohnen sich in jedem Fall und wenn auch nur um die Erkenntnis zu erhalten, dass dieser oder jener Beruf nicht zu einem passen.

Die ersten Ausführungen nach der Begrüßung durch die Fördervereinsvorsitzende Monika Hanseder machte die Konrektorin der Realschule Waltraud Erndl. Sie beschrieb die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen beim freiwilligen Praktikum und erwähnte den Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz während dieser Zeit. Bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz kann die vom Förderverein erstellte Firmenliste sehr hilfreich sein. Mittlerweile sind dort über 120 Unternehmen aus Arnstorf und Umgebung aufgelistet.

Das „Schnupperpraktikum“, ein seit zwei Jahren von Erndl entwickeltes und initiiertes besonderes Angebot zur Berufsorientierung hier an der Realschule, wurde als nächstes vorgestellt. Innerhalb einer Woche werden am Nachmittag vier verschiedene, von der Schule vorgegebene Branchen bzw. Betriebe besucht. Weil jedes Mal die Nachfrage größer war als das Angebot musste die Teilnahme mittels Los entschieden werden.

Irmgard Stöttner von der Hans-Lindner-Stiftung, Bereich Jugendförderung, beschrieb als zweite Referentin des Abends das Projekt „Frühaufsteher“. Dieses besondere Schulungsangebot unterstützt die Persönlichkeitserkennung und gibt Hilfestellung bei der beruflichen Orientierung. Ein wesentlicher Baustein innerhalb dieser Schulung ist der Kompetenzpass – eine Art Sammelmappe in der alle Nachweise, Auszeichnungen, Bewertungen, Einschätzungen und insbesondere auch die Praktikumsnachweise zu finden sind.

Für eine Stellungnahme aus Sicht der Praxis gelang es den Organisatorinnen zwei kompetente Unternehmensvertreter zu gewinnen. Dies war zum einen Markus von Miller, kaufmännischer Direktor der Vedder GmbH, einem exklusiven Innenausstatter von Yachten und Privatflugzeugen mit Sitz in Haidlfing bei Wallersdorf. Und zum anderen Otto Stegmüller, den Geschäftsführer der Stegmüller Stahl- und Metallbau GmbH, der nun für das 1969 gegründete erfolgreiche Arnstorfer Unternehmen in zweiter Generation verantwortlich ist. Beide beschrieben zunächst jeweils ihr Firmenleistungsspektrum und zeigten damit sehr eindrucksvoll zu welch außerordentlichen Leistungen das Handwerk in der Lage ist. Natürlich gingen beide innerhalb ihrer Ausführungen auch auf ihre jeweiligen Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten in ihren Unternehmen ein sowie ihre gemachten Erfahrungen damit.

Dass sich die Anstrengungen im Rahmen des Praktikums lohnen konnte Otto Stegmüller treffend bestätigen. Denn vier von den sechs zuletzt eingestellten Auszubildenden wurden nach einem Praktikumseinsatz ausgewählt.

Arikel in der SZ: Total digital

Nie zuvor war so viel Wissen so leicht verfügbar. Und nie zuvor war es so schwierig, den Durchblick zu behalten. Damit die Bayern sich nicht verlieren in der Datenflut, hat Kultusminister Spaenle eine Zukunftsstrategie für die digitale Bildung entwickelt - von der Kita bis zum Seniorenstudium

Von Anna Günther

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„Cola schadet unseren Zähnen gleich doppelt!“

Viele Informationen über ihre Zähne bekamen die Schülerinnen und Schüler unserer 5. und 6. Jahrgangsstufe auch dieses Jahr in der „süßen“ Vorweihnachtszeit von Frau Brigitte Maischberger - Referentin der Initiative LAGZ (Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege) - vermittelt.

In den 5. Klassen wiederholte sie zunächst den Aufbau eines Zahns und die Kinder fühlten ihre Kieferknochen.

In beiden Jahrgangsstufen vertiefte sie das Wissen der Lernenden über die Entstehung von Karies, was übersetzt „Zahnfäule“ bedeutet. Bakterien und Zucker bilden zusammen gefährliche Säuren, die den härtesten Teil des menschlichen Körpers, den Zahnschmelz, angreifen. Darüber waren sich die Klassen einig, dass nicht nur ungeputzte Zähne, sondern erst recht die Bakterien des Zahnbelags unter dem Mikroskop betrachtet sehr eklig aussehen! Sehr anschaulich verdeutlichte die Referentin die Zuckermengen in verschiedenen Lebensmitteln. Exemplarisch seien hier die Kinderschokolade und die Coca-Cola genannt. Obwohl uns die Werbung mit dem Jungen mit leuchtend weißen Zähnen und dem Milchglas auf der Verpackung ein gesundes Lebensmittel vorgaukeln möchte, besteht jeder Riegel doch zur Hälfte aus Zucker. Cola ist sogar doppelt gefährlich für unseren Kauapparat: Eine kleine Flache enthält nicht nur elf Stückchen Zucker, welche die Bakterien zu gefährlichen Säuren umwandeln, sondern auch Phosphorsäure, die den Zahnschmelz in gleicher Weise angreift.

Um Karies vorzubeugen, sollte man daher auf eine gesunde Ernährung achten, d. h. unbedingt Wasser trinken und am besten auf Süßigkeiten verzichten. Regelmäßiges Zähneputzen – dreimal am Tag, mindestens jeweils solange wie ein Lieblingslied dauert und nach der bekannten „KAI“-Methode (Kau-, Außen-, Innenflächen) – und halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt sind für die Gesunderhaltung der Zähne äußerst wichtig. Um die Widerstandsfähigkeit gegen Säureangriffe zu erhöhen, sollte fluoridhaltige Zahnpasta verwendet werden. Diese lagert sich nämlich an der Zahnoberfläche an und dringt in den Zahnschmelz ein und schützt damit gleich doppelt.

Am Ende der Unterrichtsstunde bekam jeder Schüler eine Zahnbürste als nützliches Geschenk.

Viele der Heranwachsenden werden somit von der Kindergartenzeit bis einschließlich 6. Jahrgangsstufe jährlich von der LAGZ über ihren Kauapparat informiert.

Matherätsel - November und Dezember 2015

In den Monaten November und Dezember wurde wieder der monatliche schulinterne Mathematikwettbewerb ausgetragen. Erneut galt es knifflige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, was einige Schülerinnen und Schüler mit Bravour meisterten.

Hier die Gewinner im Monat November:

5. und 6. Klassen:   1. Maximilian Eisenreich (5a)
    2. Simon Hobmeier (7a)
    3. Jakob Stadler (5a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Sofia Mayerhofer (9f)
    2. Florian Eisenreich (10b)
    3. Thomas Baier (10b)

 

 

 

 

Hier die Gewinner im Monat Dezember:

5. und 6. Klassen:   1. Niklas Mayer (6b)
    2. Alisa Stadler (7c)
    3. Florian Stadler (5a)

 

 

 

7. - 10. Klassen:   1. Maximilian Gerstl (7c)
    2. Nina Dietrich (8a)
    3. Selina Hopfinger (10a)

 

 

 

 

Spendenaktion in der Vorweihnachtszeit

Wir, drei Schülerinnen der SMV der Realschule Arnstorf, wollten den Waisenkindern in ortsansässigen Kinderheimen zu Weihnachten 2015 eine kleine Freude bereiten. Dazu organisierten wir im Vorfeld eine Sammelaktion für Geschenke, bei der sich die gesamte Schulfamilie beteiligen konnte. Die zahlreichen Spenden wie Bücher, Spielzeug oder Kuscheltiere wurden von uns liebevoll eingepackt und den kleinen Bewohnern des Kinderheims Straubing überreicht. Mit funkelnden Augen und voller Vorfreude wurden die Päckchen in Beschlag genommen und gleich auf ihren Inhalt überprüft. An dieser Stelle möchten wir uns im Namen der Kinder nochmal herzlich für die vielen tollen Geschenke bei allen Spendern bedanken.

Anfang Dezember besuchten wir auch das Kinderheim in Eggenfelden, um mit den Kleinen Plätzchen und weitere Leckereien zu backen. In diesem Heim wohnen derzeit zwölf Kinder, die zwar anfangs sehr schüchtern waren, aber uns trotzdem schnell in ihr Herz schlossen. Der gemeinsame Nachmittag war für alle Beteiligten ein großes Vergnügen, alle lachten und hatten Spaß. Einige Tage später überreichten wir ein Gruppenbild als Erinnerung an diese schöne Aktion in der Vorweihnachtszeit. Ein besonderer Dank gilt zuletzt den Verantwortlichen der beiden Kinderheime, die unser Vorhaben erst ermöglicht und uns stets unterstützt haben.

Vanessa Beck, Franziska Haidl, Miriam Petschko

Wie gewinnt man DNA aus Früchten?

Die Antwort auf diese Frage sollten unsere Zehntklässler mit einem geeigneten Experiment im Biologieunterricht herausfinden. Die DNA oder DNS (= Desoxyribonucleinsäure) speichert die Erbinformationen eines Lebewesens ab und ist im Zellkern einer jeden Zelle gut geschützt – so auch in den Zellen von Erdbeeren oder Bananen.

Umso erstaunlicher ist es, dass bereits wenige Haushaltschemikalien ausreichen, um die wertvolle DNA aus den süßen Früchtchen herauszulösen. Mittels Handykamera hielten die Schüler ihre Versuchsdurchführung sowie das Ergebnis genau fest und dokumentierten es, indem sie mit verschiedenen Apps und Bildbearbeitungsprogrammen eine eigene, digitale Versuchsanleitung an ihren Smartphones/Tablets entwarfen.

Einige weitere der vielen tollen Präsentationen können auf folgendem Youtube-Kanal begutachtet werden:

https://www.youtube.com/channel/UCpuV5HPXUVL6Uw0UFKurPdw

Weihnachtsmarkt "Gemeinsame Sache"

Am Donnerstag, den 17.12.2015, fand der zweite gemeinsame Weihnachtsmarkt der Closen-Mittelschule und der Realschule Arnstorf statt. Um 16 Uhr wurde der Weihnachtsmarkt mit gemeinsam einstudierten Stücken der Mittelschüler und der Realschulband eröffnet. Sie sangen Lieder wie „Feliz  Navidad“ und „Last Christmas“ unter der Leitung von Bärbl Reislhuber und Bernhard Grundwürmer.

Doch der Blickfang lag auf den von den Schülern und Lehrern liebevoll geschmückten Verkaufsbuden.

Dort gab es selbstgebastelte Vogelhäuschen und Weihnachtskarten, sowie andere Dekoartikel für einen guten Zweck zu erwerben.

Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, da Würstlsemmeln, Chili con Carne, Waffeln, Glühwein und Kinderpunsch verkauft wurden.

Trotz eines nicht  ganz so weihnachtlichen Wetter war der Christkindlmarkt gut besucht und alle Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Realschule stimmten sich auf die bevorstehenden Feiertage ein.

Drauß’d vom Walde komm ich her…

Am Freitag war es wieder soweit: Der Heilige Nikolaus besuchte zusammen mit dem Krampus und einem seiner süßen Engerl die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen. Er lobte die Kinder für ihr meist anständiges Verhalten, ermahnte den einen oder anderen aber auch– so wie es sich für einen richtigen Nikolaus eben gehört. Und selbstverständlich hatte dieser auch Geschenke für die Kleinen dabei. Sofort wurden die Tüten gefüllt mit Mandarinen, Nüssen und einer schokoladigen Kopie des bärtigen Mannes vernascht…hoffentlich bis zum nächsten Jahr, lieber Nikolaus!

Experte im Unterricht

Die Klasse 10f des IIIb Zweiges und Frau Fuchs durften den ehemaligen Schüler Andreas Zirngibl in ihrem Unterricht begrüßen. Mit seiner erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Koch stellte Andy vor seinem Besuch bereits ein umfangreiches 3-Gänge-Menü zusammen.

Dieses bestand aus:
Karottensuppe mit Biskuitschöberl
Hausgemachte Pasta mit Schmortomaten, gebratenen Zucchini und Langostinos
Schokoladenbrownie mit Himbeermouse und Bierkaramell

Während der Praxisstunden erhielten die Schüler die Möglichkeit, Einblicke über die gehobene Küche und die Kunst des Kochens zu vertiefen. Hierbei durften wir die Leidenschaft, die dem ehemaligen Schüler diesen Beruf beimisst, erfahren. Vor allem die individuellen Formen und die verschiedenen Techniken der Zubereitung kamen sehr gut an und sorgten für eine schnelle praktische Umsetzung bei den Schülern. Während des Unterrichts erzählte Andy von seiner Ausbildung und deren Möglichkeiten für seinen weiteren Werdegang. Leidenschaft und Inspiration verbindet Andy ganz besonders mit seiner Berufung. Nicht viele Berufe erfordern mehr Hingabe, wie dieser des Kochs.

Die Kombination verschiedenster Zutaten und deren Aromen waren schon immer eine Faszination des Jungkochs, welche er mit seiner Kreativität richtig ausleben kann. Auch die Liebe zum Detail merkte man bei der Zubereitung, dabei standen die Schüler ständig in Andys Beobachtung.

Viele ehemalige Lehrer von Andy ließen es sich nicht nehmen und schauten ihm während des Unterrichts ein wenig über die Schultern. Nach Fertigstellung der Gerichte ließen wir es uns schmecken.

Andreas hat uns den Spaß am Kochen näher gebracht und vielleicht dem ein oder anderen einen Schubs für die berufliche Zukunft gegeben.

Am Ende bedankten wir uns noch mit einem kleinen Geschenk und verabschiedeten den Gast mit den besten Glückwünschen für seine Zukunft.

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