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Sommersporttage

Sportunterricht einmal anders

In diesem Jahr fanden zum ersten Mal die Sommersporttage in Kombination mit den „Tagen der Orientierung“ statt. Mitten im schönen Bayerischen Wald liegt die Einrichtung des Bayerischen Landessport-Verbands in Regen. Hier finden die Schüler der Klassen 8a und 8b sportliche und abenteuerliche Herausforderungen, erleben im Miteinander ihre persönlichen Grenzen auszuweiten, sowie den Wert partnerschaftlichen Zusammenarbeitens zu schätzen.

Die Schüler konnten während der drei Tage verschiedene neue sportliche Abenteuer wie Kanufahren, Wandern, Klettern, Floßbau, Biathlon oder Bogenschießen ausprobieren. Beim gemeinsamen Lagerfeuer und Grillabend hatten die Schüler Zeit, sich auszutauschen und die Klassengemeinschaft zu stärken.

Ein traumhafter Tag in München

Am 16.06.2016 durften die Schülerinnen und Schüler der 9ten (9e) und 10ten (10f) Klassen mit den Lehrern Frau Fuchs, Frau Asenbauer und Herr Huber, einen besonderen Tag in München verbringen.

Los ging es um 8.oo Uhr am Busparkplatz der Realschule, wo bereits der Bus auf uns wartete. Nach einer entspannten Fahrt sind wir pünktlich um 10.oo Uhr am Deutschen Museum eingetroffen.

Hier befassten sich die Schülerinnen und Schüler mit den zwei Prüfungsrelevanten Themen - Glas und Keramik und beantworteten dazu einige Fragen. Nach den Aufgaben war noch ausreichend Zeit um auf eigene Faust das Museum zu erkunden, was allen sehr gut gefiel.

Mit den gewonnenen Eindrücken fuhren wir um 13.oo Uhr weiter zum Isartor.
Dort wurden wir von drei sehr netten Stadtführerinnen mit einem Willkommenstrunk empfangen und anschließend in drei Gruppen eingeteilt, um auf den Viktualienmarkt zu gehen. Auf dem Weg dorthin und auch während der ganzen 2-stündigen Führung erhielten wir interessante Informationen
von der Entstehung bis hin zur gegenwärtigen Metropole München. Zwischendurch genossen wir kulinarische Spezialitäten von ausgewählten Ständen. Mit bayerischen Antipasti, köstlichen Wurstspezialitäten, internationalen Käsesorten, leckeren Bauernkrustenbroten, frisch gepressten Säften und einer exotischen Obstplatte genossen wir den gesamten Aufenthalt.

Nach dieser kulinarischen Expedition traten wir um 16.oo Uhr unsere Heimreise an und trafen pünktlich um 18.oo Uhr wieder am Busparkplatz der Realschule ein.

Ein herzliches "Vergelt´s Gott" gilt dem Markt Arnstorf (650€), dem Elternbeirat (367€) und dem Förderverein (367€), die uns diese anspruchsvolle Fahrt erst ermöglicht haben. So wurden die Kosten für jeden Schüler von 45 Euro auf 20 Euro reduziert.

Vielen Dank!

23 Schüler an der RSA bestehen die PET-Prüfung – neun Schüler mit Auszeichnung

Im Schuljahr 2015/16 haben 25 Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe die Möglichkeit wahrgenommen, sich an dem international anerkannten Cambridge Examen PET (Preliminary English Test) zu beteiligen.

Zur Vorbereitung auf die vier unterschiedlichen Bereiche der Prüfung, bot die RSA diesen Schülern einen Vorbereitungskurs an, der im Rahmen des Wahlfaches Englisch nachmittags abgehalten wurde.

Die Prüfung wurde bayernweit am 12. März 2016 in enger Zusammenarbeit mit dem Cambridge Institut in München organisiert und durchgeführt.

Der PET wird jedes Jahr weltweit über neunzigtausendmal in mehr als achtzig Ländern abgelegt. PET ist eine aussagekräftige Qualifikation für jeden, der beruflich mit oder im Ausland tätig sein möchte. Durch den PET werden diejenigen sprachlichen Fertigkeiten nachgewiesen, die in der Praxis benötigt werden.

Bei dem Test, der von seinem Aufbau her der Abschlussprüfung im Fach Englisch nahe kommt, werden die Schüler in den Teilbereichen Hörverständnis, Sprech- und Schreibfertigkeit und schriftlicher Ausdruck geprüft. Dabei werden Vokabel- und Grammatikkenntnisse, die ein Realschüler der 9. Jahrgangsstufe bereits erworben hat, vorausgesetzt.

Bereits zum fünften Mal konnten alle Prüfungsteilnehmer ihre Prüfungsergebnisse online abrufen und somit einen genauen Einblick in die erreichten Punkte der jeweiligen Prüfungsaufgaben erfahren.

Die Prüfungsergebnisse bestätigen den bayerischen Realschulen ein hohes Sprachniveau.

An der staatlichen Realschule Arnstorf haben 92 % (Bayern 85 %) der Schüler diese Prüfung bestanden, 9 mit Auszeichnung (RSA 36%, Bayern 21 %).

Die Schüler Adrian Loher, Tobias Mittermeier und Katharina Heindl haben sogar das höhere Niveau B2 (RSA 12 %, Bayern 9 %) erreicht, das deutlich über den mittleren  Bildungsstandards liegt.

Die Urkunden werden in der letzten Schulwoche in einem feierlichem Rahmen überreicht.

Kooperation FOS PAN und RS Arnstorf

Was soll ich nach dem Realschulabschluss machen?

Alle Schüler der 9. Jahrgangsstufe müssen sich mit diesem Thema auseinander setzen. Einige von ihnen wollen nach dem Realschulabschluss auf weiterführenden Schulen gehen – FOS vielleicht?

Dazu fand im Rahmen der Kooperation zwischen der FOS Pfarrkirchen und der Staatlichen Realschule Arnstorf am 17.06.2016 ein Aktionstag an der Beruflichen Oberschule Pfarrkirchen statt. Dabei wurde den Realschülerinnen und Realschülern aus den 9. Klassen die Möglichkeit gegeben die Fachoberschule hautnah zu erleben und in kleinen Gruppen am dortigen Unterricht teilzunehmen. Die Jugendlichen wurden dabei von Arnstorf nach Pfarrkirchen gebracht und hospitierten in regulären Unterrichtsstunden an der Fachoberschule.

Arnstorfer Fussballerinnen sind erneut Niederbayerischer Meister

Hintere Reihe v. l.: Sabrina Hannecker, Maria Maier,
Elisabeth Brunhuber, Emilia Tesler
Vordere Reihe v. l.: Leni Straubinger, Chiara Steiger,
Jana Brauneis, Hannah Lagleder

Auf ihrem Weg ins Südbayernfinale konnte sich das Arnstorfer Team bereits im Landkreisfinale gegen Pfarrkirchen und Simbach behaupten. Anschließend fand im April bei winterlichen Temperaturen auf dem Sportgelände Arnstorf der Regionalentscheid im Schulfußball Mädchen IV (2004/2005) statt. Eine Mannschaft hat das Turnier abgesagt, so dass der einzige Gegner aus Fürstenzell anreiste. Zunächst stellten sich die teilnehmenden Mannschaften einem sehr spannenden Technikwettbewerb, bei dem es den Mädchen der Realschule Arnstorf bereits knapp gelang mit 1:0 in Führung zu gehen. Trotz klirrender Kälte und Schneegestöber lieferten sich die beiden Teams anschließend ein aufregendes Spiel, welches zweimal 25 Minuten dauerte. Aufgrund spielerischer Überlegenheit und klarer Chancen konnten die Mädchen der Realschule Arnstorf am Ende des Spiels mit 4:1 die Oberhand behalten.

Anfang Juni machte sich das junge Team auf zum Bezirksfinale. Auch dieses fand auf dem Sportgelände in Arnstorf statt. Bei verregnetem Wetter konnten sie den bereits bekannten Technikwettbewerb sowohl gegen Viechtach als auch gegen Riedenburg für sich entscheiden und somit mit einem 1:0-Vorsprung in die Spiele starten. In ihrer ersten Begegnung gegen Viechtach führte die Mannschaft der RS Arnstorf nach der ersten Halbzeit 3:0. In den zweiten fünfzehn Minuten machten sie es allerdings noch einmal spannend, ließen zwei Gegentore zu, gewannen aber schließlich mit 4:2. 

Im letzten Spiel gegen Riedenburg zeigten die Arnstorfer Mädchen ihre spielerische Überlegenheit. Mit beeindruckenden Kombinationen kamen sie ein ums andere Mal zum Torerfolg und entschieden die Partie deutlich mit 11:0 für sich.

Damit wurden die Mädchen der Realschule Arnstorf Niederbayerische Meisterinnen in ihrer WK IV und dürfen den Bezirk Niederbayern in der Südbayerischen Meisterschaft vertreten.

Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Bier in Bayern“

Auf den Spuren bayerischen Brauchtums - Projektarbeit der 9. Klassen

Dass das bayerische Bier längst Weltruf erlangt und seinen Siegeszug quer über den Erdball angetreten hat, ist wohl kein Geheimnis mehr. Dass der Grundstein für die hohe Qualität aber bereits 500 Jahre zurück liegt, ist aber nicht mehr allen bekannt und besonders Jugendliche und junge Erwachsene verbinden zwar Bayern und speziell die bayerischen Volksfeste mit dem süffigen bayerischen Bier, haben aber oft nur noch wenig Ahnung, welche Geschichte und welches Brauchtum damit eigentlich in Zusammenhang stehen.

Aus diesem Grund bot die Bayerische Landesausstellung 2016 im Kloster Aldersbach im Passauer Land mit ihrem Schwerpunkt „Bier in Bayern“ eine gute Gelegenheit, um mit den Schülern einen Streifzug durch die bayerische Biergeschichte zu unternehmen, hinter die Kulissen der bayerischen Wirtshauskultur zu schauen und das bayerische Reinheitsgebot von 1516, das älteste gültige Lebensmittelgesetz der Welt, einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Im Rahmen einer Projektarbeit rund um das „Bier“ schlossen sich die Schüler zu Kleingruppen zusammen und erstellten Präsentationen in den unterschiedlichen Fachrichtungen Religion, Wirtschaft oder Geschichte zu Themen wie beispielsweise „Franziskanerorden & Braukunst“, „Augustinerorden & Braukunst“, „Bier und Werbung“, „Jugendschutzgesetz Alkohol“ oder „Bier als Beruf: Brauer und Mälzer“.

Nachdem diese Themen selbständig von den Schülern der Realschule Ende Februar und Anfang März erarbeitet und mithilfe des Einsatzes diversester Medien vorgestellt worden waren, konnten die Schüler nun am Montag, den 9.5.2016, das erworbene Wissen vertiefen und die Landesausstellung als außerschulischen Lernort der besonderen Art erleben. Die visuell hervorragend aufbereitete Ausstellung vermittelte mithilfe außergewöhnlicher Medien- und Aktivstationen anschaulich die Geschichte des Bieres und präsentierte Lehrreiches zum Umgang mit Alkohol auf äußerst lebendige Art und Weise. So konnten die Schüler nicht nur Wissenswertes über die Bierherstellung erfahren, wichtige Dokumente zur Biergeschichte nachlesen, Zutaten des Bieres im Rohzustand erleben und auch die Auswirkungen von zu viel Alkoholkonsum in Form einer Rauschbrille und Ausnüchterungszelle live erleben.

Insgesamt zeigten sich die Schüler begeistert von der Landesausstellung. Sie konnten nicht nur viele Impressionen mit nach Hause nehmen, sondern auch Heimatverbundenheit stärken und Brauchtum hautnah erleben. Zudem wurde durch das Projekt deutlich, dass es durchaus Dinge gibt, die man als Schüler nicht nur für die Schule lernt und sie werden ich hoffentlich daran erinnert, wenn sie das nächste Volksfest besuchen und ein „O’zapft is“ des Wirtes ertönt.

Spitzen der Freien Wähler überzeugen sich von Zukunftsfähigkeit der Realschule Arnstorf

Hubert Aiwanger und Günther Felbinger informieren sich am Schulstandort Arnstorf über die erfolgreiche Kooperation, Digitalisierung, Ganztagsbetreuung und vieles mehr

Beeindruckt von den Entwicklungen der vergangenen Jahre zeigten sich der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger und der bildungspolitische Sprecher der Fraktion Günther Felbinger bei ihrem Besuch an der Staatlichen Realschule Arnstorf. Seit der Gründung der Schule im Jahre 2004 wurden in Arnstorf eine Reihe von innovativen Wegen beschritten. Die hohe Investitionsbereitschaft des Marktes Arnstorf in den Bildungsstandort zeigt deutliche Erfolge.
Schulleiter Jürgen Böhm erläuterte im intensiven Gespräch unter anderem die Entwicklung der Kooperation zwischen Mittelschule und Realschule. Viele Nachfragen hatte Hubert Aiwanger zur Übergangsklasse Ü9 (9+2) an der Realschule, die zum anerkannten Realschulabschluss führt. Seit 2011 ist diese innovative Anschlussmöglichkeit für Schüler mit dem qualifizierenden Hauptschulabschluss, die in Arnstorf entwickelt wurde, fester Bestandteil der bestehenden Kooperation von Mittelschule und Realschule. Aiwanger zeigte sich beeindruckt von dieser Option, die den Mittelschulabsolventen aus der Region geboten wird und sieht dieses als Modell für den gesamten Freistaat. „Die Kooperation aus Realschule und Mittelschule ist ein wichtiges Angebot und sichert die Eigenständigkeit der Realschule und stärkt auch die Mittelschulen im ländlichen Raum“, so Aiwanger. Auch Hans Rottbauer, Rektor der Mittelschule in Arnstorf, betonte im Gespräch die Bedeutsamkeit dieser Zusammenarbeit für den Mittelschulverbund in der Region. Gerade kleine Mittelschulen hätten dadurch die Möglichkeit weiterhin zu bestehen und ihre Existenz zu sichern.

Neben den hervorragenden räumlichen Bedingungen wie hochmodern ausgestattete Klassenzimmer, Mensa und Dreifachturnhalle, die die Schüler in Arnstorf vorfinden, bietet die Staatliche Realschule Arnstorf ebenfalls ein beispielhaftes Ganztagsangebot an. Die offene Ganztagsbetreuung an der Realschule wird von zwei Dritteln der Schülerinnen und Schüler wahrgenommen, wobei auch Mittelschüler und Grundschüler spezifische Angebote erhalten. „Das Geheimnis des Erfolges der offenen Ganztagsbetreuung besteht in der Qualität der Angebote, die von Förderkursen über musische, sportliche und handwerkliche Aktivitäten bis hin zur Prüfungsvorbereitung für die Realschüler reichen. Geschultes Personal und Lehrkräfte der Realschule sorgen für die notwendige Qualität auch am Nachmittag“, so Schulleiter Böhm.

Von Anfang an war ein wesentlicher Baustein der Schulentwicklung der Realschule Arnstorf die pädagogisch sinnvolle Umsetzung der Digitalisierung im Unterricht. Die beiden Landtagsabgeordneten konnten sich vor Ort von den Innovationen im Bereich der digitalen Unterrichtsgestaltung überzeugen. Ab Jahrgangsstufe 5 werden die Schüler der Realschule mit dem notwendigen Rüstzeug zur Beherrschung der neuen Medien ausgestattet. In den vergangenen Jahren wurden strukturelle und pädagogisch neue Wege begangen. Neben der vielfältigen Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten im Unterricht, wurden Strukturen geschaffen, dass die Schüler mit eigenen digitalen Endgeräten in der Schule arbeiten können (BYOD – Bring your own device).

Alle Innovationen dienen letztendlich dazu, dass die die Schülerinnen und Schüler, unser Kapital der Zukunft, bestmöglich auf ihr späteres berufliches und persönliches Leben vorbereitet werden. Günther Felbinger zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Angeboten und betonte: „Die überdurchschnittlichen Ergebnisse der Arnstorfer Absolventinnen und Absolventen zeigen, dass bei passenden Rahmenbedingungen und gleichzeitiger Einbindung moderner pädagogischer Unterrichtsformen wie beispielsweise mithilfe von digitalen Medien, eine hervorragende Vorbereitung auf das Berufsleben gegeben ist. Der gute Anschluss in eine Ausbildung oder an die Fachoberschule ist uns Freien Wählern dabei besonders wichtig und ein entscheidender Beitrag, um dem Fachkräftemangel in Bayern zu begegnen. Der Schulstandort Arnstorf setzt mit seinen vielfältigen Kooperationen in die örtliche Wirtschaft hier wahrlich Maßstäbe.“ Dass die Realschüler in der Wirtschaft beste Chancen haben ist nicht zuletzt dem beachtlichen Engagement der Lehrkräfte und der umliegenden Betriebe bei der beruflichen Orientierung geschuldet. Zusammen mit den zahlreichen Unternehmen der Region, ohne die eine sinnvolle Vorbereitung auf das Berufsleben nicht möglich wäre, ebnet die Realschule beste Wege in die Zukunft.
Böhm, der auch Vorsitzender des Bayerischen und Deutschen Realschullehrerverbandes ist, forderte in dem Gespräch, dass gerade die in der Bevölkerung hoch angesehene Realschule weiterhin politische Unterstützung benötigt. In den vergangenen Jahren wurden, trotz des vorhandenen Bedarfes zur zeitgemäßen pädagogischen Förderung der Realschüler, viel zu wenige junge Realschullehrkräfte eingestellt. Im letzten Schuljahr waren das nur 3,5 Prozent der Bewerber.
„Wer die Zukunft gestalten möchte und Bayern weiterhin als einen attraktiven Standort erhalten möchte, muss entsprechend in die Bildung investieren. In Arnstorf hat man gezeigt, wie man dies innovativ umsetzen kann, wenn alle Beteiligten, die Politik, die Wirtschaft, die Schulen, die Eltern gemeinsam dieses Ziel verfolgen“, so Böhm abschließend.

Tage der Orientierung der 8. Klassen

Viel über die Bedeutung der Klassengemeinschaft konnten unsere Schülerinnen und Schüler der achten Klassen auf den Tagen der Orientierung im Haus der Jugend in Passau erfahren. Durch Betreuer des kirchlichen Jugendbüros wurden zunächst Schwächen innerhalb der Klasse herausgefunden, die man dann gemeinsam in positive Ziele umformulierte. Anhand verschiedenster erlebnispädagogischer Spiele erlebten die Jugendlichen in den drei Tagen hautnah, wie wichtig es ist, einander zu vertrauen und im Team zu agieren. Besonders gut aufgehoben konnten sich die Schüler in der Herberge über den Dächern Passaus in der Nähe der Veste Oberhaus fühlen.

Aufgrund des schönen Wetters wurde am Donnerstagvormittag ein Abstecher in die Innenstadt Passau gemacht. Eine kleine Abwechslung zum intensiven Besinnen konnte schließlich nicht schaden. Auch das Abendprogramm mit der Möglichkeit zur Nutzung einer Sporthalle oder einer Disko und einer Liveübertragung des Germany´s next Topmodel Finales ließ für unsere Schüler keine Wünsche offen.

Fachhochschulreife mit Berufsschule plus

Berufsschule plus – ein Modell der Berufsschule Vilshofen zur Fachhochschulreife

Am 10. Mai informierte StD Georg Bachmeier, stellvertretender Schulleiter der Berufsschule Vilshofen, unsere 10-Klässler über dieses Modell.

Die Schulform Berufsschule plus bietet die Möglichkeit, dass Auszubildende mit einem mittleren Schulabschluss und einem Notendurchschnitt von 3,5 in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik nach 3 Jahren die Fachhochschulreife erwerben können. In diesem Zusatzunterricht (ein Abend in der Woche 6 - 7 Schulstunden), der an der Berufsschule Vilshofen stattfindet, werden die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik, Technologische Grundlagen und Gesellschaftswissenschaften unterrichtet. Nach drei Jahren schreibt man eine Ergänzungsprüfung in Deutsch, Englisch und Mathematik.

Wer die Berufsausbildung und die Berufsschule plus erfolgreich abgeschlossen hat, bekommt dann die Fachhochschulreife verliehen. Dies ist derzeit der schnellste Weg, eine Berufsausbildung und parallel dazu die Fachhochschulreife zu erwerben. Weitere Informationen unter www.bsvof.de.

Welttag des Buches

Ich schenk dir eine Geschichte

Am 23. April 2016 war es wieder so weit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest.

Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Anlässlich dieses großen Feiertages fuhren die Schüler der Klassen 5c und 5d mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Dandl und Frau Sailer zur Buchhandlung Rupprecht in Pfarrkirchen, um dort in die Welt der Bücher einzutauchen. Dort bekamen sie eine Führung von der Buchhändlerin Frau Kantner und erhielten einen Einblick in den dortigen Geschäftsalltag. So blieb keine Frage rund ums Buch unbeantwortet und die Lust aufs Lesen wurde angeregt. Umso besser, dass die Schüler im Anschluss ihren Buchgutschein einlösen und nun das zum Weltbuchtag 2016 erschienene Werk „Im Bann des Tornados“ ihr Eigen nennen können.

Da die Schüler nach der Führung in der Buchhandlung noch lange nicht genug vom Lesen hatten, ging die Reise in die fabelhafte Welt der Bücher weiter und so besuchten sie noch die ortsansässige Stadtbücherei. Dort erfuhren die Schüler von Herrn Kroneder wie eine Bücherei funktioniert.

Zu guter Letzt konnten alle Leseratten – mit einem Eis in der einen Hand und mit dem neuen Buch in der anderen – zufrieden feststellen, dass Bücher der Schlüssel zur Welt sind.

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