Aktuelles an unserer Schule

Das Frühlingskonzert der RSA in der lokalen Presse

Die Passauer Neue Presse berichtet über das Frühlingskonzert der Staatlichen Realschule Arnstorf.

Siegerehrung Sportabzeichen - Schulwettbewerb 2012

Ein Stück Lebensfreude durch Sport

Das Deutsche Sportabzeichen als Fitnesstest für Jedermann wird in Form des Bayerischen Sport-Leistungs-Abzeichens mit großer Beliebtheit in Vereinen und auch Schulen durchgeführt.  Dabei legen Sportler vom Kindes- bis zum Seniorenalter breitensportlich orientierte Leistungen in verschiedenen Sportbereichen ab und erhalten damit die höchste sportliche Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsportes.

Die Schüler der Realschule Arnstorf stellten sich im vergangenen Jahr wieder sehr motiviert den sportlichen Herausforderungen in den Bereichen Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit und Kraft und konnten dabei bemerkenswerte Erfolge erzielen.

So durfte sich die Realschule Arnstorf bei der Siegerehrung zum Sportabzeichen-Schulwettbewerb 2012, zu der die Schulleitung und der BLSV-Sportbezirk Niederbayern an das Landgraf-Leuchtenberg-Gymnasium in Grafenau eingeladen hatten, über einen hervorragenden 3. Platz in der Kategorie E freuen.

Vor zahlreichen Ehrengästen aus Sport und Politik konnten die Vertreter von 24 Schulen Urkunden und Geldpreise aus den Händen von BLSV – Bezirksvorsitzenden Udo Egleder, Werner Karl (Barmer-GEK) und Geschäftsstellenleiter Tobias Riedl in Empfang nehmen.

Haupt- und weiterführende Schulen:

Kategorie E über 800 Schüler:

1. Gymnasium Dingolfing 421 Abzeichen/38,27%

2. Gabelsberger-Gymnasium Mainburg 382 Abzeichen /28,81%

3. Realschule Arnstorf 204 Abzeichen /25,44%

Quelle rb/blsv

Das Sportabzeichen als „Olympiade des kleinen Mannes“ stellt aber nicht den Erfolg an erste Stelle. Im Fokus stehen ein aktiver und gesunder Lebensstil, regelmäßige sportliche Betätigung sowie die persönliche Herausforderung, die eigene Leistung zu steigern. 

Video: Kooperation zwischen der Closen-Mittelschule und der Staatlichen Realschule Arnstorf

Ein tolles Video zum Thema Kooperation zwischen der Closen-Mittelschule und der Staatlichen Realschule in Arnstorf findet man auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus:

>> Zum Video

Jim Wingate - Storyteller back at the RSA

Hello, I'm Jim - mach mit!

„Leider vergingen diese 45 Minuten viel zu schnell!“ – Wie selten hören Englischlehrer so eine Schülerantwort. Doch diesen Mittwoch hat es einer möglich gemacht – Jim Wingate. Der schottische Storyteller benötigte weniger als 5 Minuten um auf seine witzige, lustige und sympathische Art Schüler der Klassen 5, 6, 7, 9 und 10 in seinen Bann zu ziehen. Er begeisterte die Schüler nicht nur auf seine ganz persönliche Weise alte Geschichte zu erzählen, sondern auch dadurch, dass er Schüler und Lehrkräfte in diese Erzählungen miteingebunden hat. Berührungsängste mit einem „native speaker“ suchte man während der verschiedenen Erzählungen vergebens. „Es macht Spaß in seinen Geschichten mitzuspielen. Wir haben alle gelacht und ihn auch sehr gut verstanden.“ – „Es war eine tolle Möglichkeit einen ‚native speaker‘ kenne zu lernen und zu hören.“ – „Können wir das nochmal machen?“ Ja – die Realschule Arnstorf hatte Jim Wingate bereits zweimal zu Gast und wird ihn auch 2015 wieder für alle 5. Und 6. Klassen einladen. Dann heißt es wieder: „Hello, I’m Jim – mach mit!“

Sprachreise der 9. und 10. Klassen nach London

Bericht von Pia Altmann, Kerstin Maier, Christina Senninger, 10d

Tower Bridge

Am 03. April um 19.30 Uhr ging die Reise nach London mit ca. 45 Schülern/Schülerinnen und drei Lehrkräften los. Die Aufregung war groß, sodass bis morgens früh geredet wurde.

Das erste Abendessen fand in einem typisch englischen Lokal statt. Den ersten Tag verbrachten wir mit einer Sightseeingtour und anschließend im Madame Tussauds. Den Piccadilly Circus und seine Attraktionen besuchten wir abends.

Am nächsten Tag erzählte uns unser Guide auf humorvolle Art und Weise die Geschichte des Globe Theatre. Anschließend sahen wir uns zu Fuß die wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus der Nähe an: Tower Bridge, Tower of London, City Hall, London Eye, Big Ben und Trafalgar Square.

Das Programm beinhaltete auch eine Fahrt zu Stonehenge und zur Küstenstadt Brighton. Am letzten Tag erwartete uns die bekannte Wachablösung „Changing of the Guards“. Nach dem Mittagessen im Hard Rock Cafe gingen wir durch den Hyde Park zum Einkaufszentrum „Harrods“. Anschließend wurden die letzten Pfund beim Shoppen in der Oxford Street ausgegeben.

Den krönenden Abschluss bildete die Fahrt mit dem London Eye, bei der wir die beleuchtete Skyline Londons betrachten konnten. Obwohl wir effektiv nur 4 Tage zur Verfügung hatten, konnten wir die Stadt London mit all ihren liebenswürdigen Plätzen und Gebäuden entdecken.

Die Reise ist es immer wieder wert!

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Realschule Arnstorf – Vorbild für Schulen in Schleswig-Holstein

Realschuldirektor Böhm erläutert im Kieler Landtag vor Bildungsexperten die Struktur und Schwerpunktsetzung an der Staatlichen Realschule Arnstorf

RSD Böhm im Kieler Landtag

Im Rahmen der Veranstaltungssreihe „Förde-Forum“ konnte Realschuldirektor Jürgen Böhm am 23.04.2013 im Kieler Landtag einen Vortrag zum Thema: „Selbstständige Schule – mehr Verantwortung und Eigenständigkeit für unsere Schulen“ halten. Dabei standen die Schwerpunktsetzungen der Schule im MINT-Bereich, die offene Ganztagsbetreuung und die modernen Führungsstrukturen an der Realschule Arnstorf im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Olaf Köller (Direktor des Leibnitz-Instituts Kiel und führender Bildungsforscher) stellte Böhm klar, dass die Schulen auf die modernen Anforderungen der Gesellschaft reagieren müssen. Die Realschule Arnstorf ist in den vergangenen Jahren, seit der Gründung 2004, neue Wege gegangen, die vor allem den Schülerinnen und Schülern und der Bildungsqualität zu Gute kamen. 

>> Zum Bild "RSD Böhm im Kieler Landtag mit Bildungsexperten"

Sprachreise der 7. und 8. Klassen nach Broadstairs, England

RSA auf Sightseeing Tour in London

Fast zu kurz war die Woche in Broadstairs, England, denn am letzten Tag klagten einige Schüler sie würden gerne noch länger bleiben. Kein Wunder bei der ereignisreichen Woche, die sie hinter sich hatten. Für Langeweile und Heimweh blieb keine Zeit und die Schüler nutzten die Möglichkeit ihr Englisch zu verbessern ausgiebig. Sowohl in den Gastfamilien, als auch an der Kent School of English wurde ausschließlich in der Fremdsprache kommuniziert. In kleinen, international gemischten Gruppen hatten die Schüler nicht nur Sprachunterricht, sondern nahmen auch am vielfältigen Freizeitprogramm teil. Das Angebot reichte von Bowling bis Barn Dance, einem Kinobesuch bis Bogenschießen. Lohnende und unvergessliche Besuche wurden zudem in Canterbury und in London gemacht, wobei die Schüler endlich die Gelegenheit hatten, all die Sehenswürdigkeiten aus dem Englischbuch, „live“ zu sehen. „Da wollen wir wieder hin“,  lautete schließlich die einstimmige Meinung. Und versprochen: RSA will be back!!!

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Bericht in der lokalen Presse:

Zum zweiten Mal durften 50 Schüler der Staatliche Realschule Arnstorf in das Mutterland der englischen Sprache reisen und ihre Kenntnisse erweitern. Broadstairs, im Südwesten Englands lautete das angestrebte Ziel und nach einigen Stunden Busfahrt tauchten endlich die langersehnten Kreidefelsen von Dover am Horizont auf. Die Aufregung der Schüler stieg stetig an, da der Moment, an dem sie ihre Gasteltern kennenlernen sollten, immer näher kam. Wohlbehalten in der kleinen Küstenstadt angekommen, wurden erst einmal die ersten Fish and Chips probiert und für sehr lecker befunden. Überhaupt konnten alle Vorbehalte gegen das englische Essen im Laufe der Woche zerstreut werden und die Schüler fühlten sich bald so wohl, dass so mancher bei der Abreise klagte, dass er gerne noch länger geblieben wäre. Kein Wunder, denn für Langweile und Heimweh blieb wirklich keine Zeit. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit den sehr gut ausgewählten Gastfamilien, ging es ab in die Schule, in der ausschließlich Englisch gesprochen wurde. In  international gemischten Kleingruppen lernten die Schüler alles, was sie für das tägliche Leben im Ausland wissen müssen. Nach getaner Arbeit stand ein breites Angebot an Nachmittags- und Abendaktivitäten zur Verfügung. Dieses reichte von Bowling bis Bogenschießen, von einem natürlich englischsprachigen Kinofilm bis zum traditionell englischen Barndance, bei dem die Schüler viel Spaß hatten.  Höhepunkt der Reise war neben einem Besuch in Canterbury natürlich die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten von London. Um den bestmöglichen Blick auf Big Ben und Co. zu habe, startete die Tour in Greenwich, einem Vorort von London, durch den der weltberühmte Nullmeridian verläuft. Dort bestieg die Gruppe ein Schiff,  um die Themse hinauf zu fahren und direkt in das Zentrum Londons zu gelangen. Auf der kleinen Fahrt konnten bereits die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Das London Eye, die Houses of Parliament, der Tower of London und natürlich die Tower Bridge aus nächster Nähe bestaunt werden. Auch auf neuere Bauwerke, wie „the Gherkin“ und „the Shard“ , futuristisch anmutende Hochhäuser, hatte man einen perfekten Blick. Auf dem Landweg wurden dann nochmals Big Ben, der übrigens seit dem 60sten Krönungsjubiläum der Queen in „Elizabeth Tower“ umbenannt ist,   Piccadilly Circus, Buckingham Palace und St. Paul`s Cathedral in Augenschein genommen. Die Tour wurde von einem Einkaufsbummel in Covent Garden und richtigem englischen Regen abgeschlossen. Viel zu schnell kam der Augenblick an dem man sich von den Gasteltern und den neuen Freunden verabschieden musste. Voll von neuen positiven Eindrücken, mit einigem neuen Wissen und so manchem Souvenir im Gepäck, beschlossen die Schüler bald wieder einen Besuch in England zu machen!

 

Elternbeirat informiert über Soziale Netzwerke und Cybermobbing

Der Elternbeirat der Staatlichen Realschule Arnstorf lud am 18.04.2013 zu einem interessanten Vortrag zu den Themen Soziale Netzwerke und Cybermobbing in die Aula unserer Schule ein. Die Referentin von der Stiftung Medienpädagogik Bayern leistete medienpädagogische Aufklärungsarbeit für Eltern. Sie demonstrierte was soziale Netzwerke, wie Facebook eigentlich sind, was sie für unsere Kinder so attraktiv und manchmal leider auch gefährlich macht.

Nach einer generellen Einführung zur aktuellen Jugendkultur wurden die zentralen Ergebnisse der sogenannten JIM-Studie vorgestellt, die zuletzt im Jahr 2012 die Mediennutzung der Jugendlichen unter die Lupe nahm. Danach sind bereits 63 % der zwölf bis dreizehnjährigen und sogar 80 % der vierzehn bis fünfzehnjährigen in sozialen Netzwerken unterwegs. Selbstdarstellung und Beziehungspflege sind dabei die Hauptgründe für die Nutzung der Plattformen.

Cybermobbing ist ein Phänomen, dass eng mit der Geschichte der sozialen Netzwerke verknüpft ist. Die Opfer werden über verschiedene Kommunikationswege bloßgestellt, beschimpft, verleumdet und so systematisch "fertiggemacht". Diese Bösartigkeiten gelten als Straftaten und sind keine Bagatelldelikte. Betroffene können Anzeige erstatten und sollten keinesfalls schweigen. Nur durch das Melden der Vorfälle, z. B. bei entsprechenden Vertrauenspersonen, kann dem Spuk ein Ende bereitet werden.

Eine der Empfehlungen, wie Eltern der Herausforderung "Soziale Netzwerke" umgehen sollen, war mit dem Kind über die Thematik offen zu sprechen, ihm klar zu machen, was man von sich preisgeben darf und was nicht. Im Allgemeinen empfiehlt es sich, klare Regeln hinsichtlich des Umgangs mit dem Medium Internet festzulegen. Außerdem kann man mit dem Kind zusammen Privatsphäreeinstellungen und AGBs des jeweiligen sozialen Netzwerks überprüfen.

Weiterführende Links zum Thema:

www.klicksafe.de (Empfohlen von der Fachschaft IT der Realschule Arnstorf)

JIM Studie 2013 auf der Homepage desMedienpädagogischen Forschungsverbundes Südbayern

www.mobbing-schluss-damit.de

www.jugendschutz.net

1. Niederbayerischer MINT-Tag

Die Veranstalter des MINT-Tages gemeinsam mit Ministerialbeauftragtem Wagner, Prof. Dr. Rincke, Schulleiter Aschenbrenner

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Schulleiter der Johann-Simon-Mayr-Realschule in Riedenburg, Bernhard Aschenbrenner, im Rahmen des ersten niederbayerischen MINT-Tages zahlreiche interessierte Kolleginnen und Kollegen aus mehr als 20 Realschulen des ganzen Bezirks in seinem Hause willkommen heißen. Das sog. MINT21-Netzwerk Niederbayern hatte ein umfangreiches Programm mit vielfältigen Workshops erstellt, das von den Netzwerkschulen aus Arnstorf, Eggenfelden, Osterhofen und Riedenburg präsentiert wurde.

In seiner Begrüßung ging der Hausherr auf die Wichtigkeit des MINT-Sektors an den bayerischen Realschulen ein und stellte heraus, dass eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich ein Alleinstellungsmerkmal für Realschülerinnen und -schüler sei, mit dem sie bei Bewerbungen und beruflichen Werdegängen punkten könnten. Im Anschluss daran lobte der Ministerialbeauftragte für Realschulen in Niederbayern, Michael Wagner, das MINT21-Netzwerk als tragende Säule im Bildungsprofil der Realschule und wichtigen Faktor für den Einstieg in verschiedene berufliche Laufbahnen, die den Schülerinnen und Schülern offen stehen. Seinen Dank richtete Wagner anschließend an die gastgebende Schule für das Bereitstellen der Räumlichkeiten, sowie an die Kollegen Sebastian Gradl, Klaus Luber (beide RS Riedenburg) und Markus Fischl (RS Arnstorf) für die Organisation und die Ausarbeitung der Workshops. Für den Eröffnungsvortrag konnten die Ausrichter Herrn Prof. Dr. Karsten Rincke vom Lehrstuhl der Physik-Didaktik der Universität Regensburg gewinnen, der in seinem Referat mit dem Thema „Experimentieren und Lernen – wie hängt das zusammen?“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den Tag einstimmte und dies mit einem eindrucksvollen Experiment abschloss.

Im Anschluss an die Eröffnung begaben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die jeweiligen Workshops, um neue Ideen und Anregungen von Fachkollegen zu erhalten. Durch den Workshop-Charakter der Angebote war es den Anwesenden möglich, MINT hautnah zu erleben und potentielle Umsetzungsmöglichkeiten für die eigene Schule kennenzulernen. Ein weiterer wichtiger Aspekt war der Erfahrungsaustausch zwischen Teilnehmern und Referenten, so dass ein guter Grundstock für eine künftige Zusammenarbeit gelegt wurde. Nach der Mittagspause, die die Kolleginnen und Kollegen in die neue schuleigene Mensa führte, sowie einem gemeinsamen Mittagessen, das dankenswerterweise vom Bildungswerk der bayerischen Wirtschaft e.V. (Träger der MINT21-Initiative) gesponsert wurde, trafen sich die anwesenden Lehrkräfte zu einer zweiten Workshop-Runde. Nach einem informativen und anregenden Fortbildungstag waren sich Teilnehmer und Referenten einig, dass die Veranstaltung ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung MINT-Förderung an bayerischen Realschulen darstellte und den möglichen Ausbau von MINT-Aktivitäten an der eigenen Schule vorantreiben könne.

Bilder der Veranstaltung

Die angebotenen Workshops im Überblick:

 

Schule

Referenten

Workshop/Maßnahmenvorstellung

Staatliche Realschule Arnstorf

Markus Fischl

Christian Kraus

Andreas Oswald

Lernplattformen (u.a.bettermarks)

Einsatz von Smart-Boards

Lernplattform Mebis, CISCO

Stefan-Krumenauer-Schule

Eggenfelden

Matthias Heidt

Markus Karlstetter

Dietmar Wagner

Forscherklassen

Forscherklassen

Forscherklassen

Landgraf-Leuchtenberg-Realschule Osterhofen

Michael Graf

Stefan Manetsberger

CISCO

Jugend forscht

Johann-Simon-Mayr-Schule

Riedenburg

Sebastian Gradl

Klaus Luber

Robotik

Robotik

Exkursion ins Deutsche Museum

Am 04.03.2013 war es wieder soweit. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Zweige der zehnten Jahrgangsstufe der Realschule Arnstorf machten sich – wie jedes Jahr – auf, das Deutsche Museum in München zu erkunden. Ziel der Fahrt ist es, den Schülerinnen und Schülern einen anschaulichen Einstieg in die Themen Atomphysik und Energie, die Teilgebiete der Abschlussprüfung darstellen, zu gewährleisten.
Mit dem Bus ging es in entspannter Fahrt bis an die Museums Insel unserer schönen Landeshauptstadt. Dort angelangt erhielten die jungen Physikerinnen und Physiker einen Laufzettel mit Fragen, deren Antworten in verschiedenen Bereichen des Museums aufzuspüren waren. Dabei reichte das Spektrum der Aufgaben von der Beschreibung des Aufbaus eines Atomkraftwerks bis zur Durchleuchtung der aktuellen Energieproblematik. Die Erkenntnis, dass die fossilen Energieträger nicht mehr lange den Energiedarf der Menschheit decken können, wird dabei durch die Museumserkundung eindrucksvoll vermittelt.
In Kleingruppen durchforschten die Schülerinnen und Schüler nun die verschiedenen Bereiche des Museums. Mithilfe anschaulich gestalteter Computeranimationen, Modellen von Kraftwerken und übersichtlichen Informationstafeln war es ein leichtes, die Fragen zu beantworten und wichtiges Fachwissen zu sammeln. Dieses konnte an interaktiven Lernprogrammen anschließend auch auf die Probe gestellt werden.
Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. So konnte an einem Heimtrainer der Aufwand, der zur Generierung elektrischer Energie notwendig ist, am eigenen Leib nachempfunden und erlebt werden. Reicht die erbrachte Leistung bei langsamer und gemütlicher „Fahrt“ gerade mal zum Betrieb eines 6 W-Radios, so kann mit schweißtreibendem Einsatz dagegen auch ein 1000 W-Tauchsieder für kurze Zeit betrieben werden. Die Sportlichsten unserer Schule schafften es mit Teamwork sogar, eine nicht unerhebliche Menge von Wasser zum Sieden zu bringen.
Einige Glückliche kamen in den Genuss der Demonstration verschiedener Experimente mit flüssigem Stickstoff. Das auf -196 °C gekühlte und damit flüssige Element ließ voll aufgeblasene Luftballone schrumpfen, katapultierte Sektkorken an die Decke und beschleunigte einen Tischtennisball durch das Rückstoßprinzip auf eine Drehfrequenz von zehntausend Umdrehungen pro Minute. Die Zuschauer kamen dabei immer wieder ins Staunen.
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass ein Besuch des Deutschen Museums stets eine Reise wert ist, um das Interesse und die Begeisterung für die Naturwissenschaften wieder zu wecken. Unser besonderer Dank gilt dem Förderverein der Realschule Arnstorf, der uns mit einer großzügigen Spende unterstützte und mit dessen Hilfe die Fahrtkosten für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer damit deutlich gesenkt werden konnten.